Blaufränkisch, wie man ihn kennen sollte…

Zu Beginn ein paar Gedanken zu einigen Weinchen, die ich in den letzten Wochen im Glas hatte, ich fange mal mit einem Österreicher an:

2011er Blaufränkisch – Creitzer – Reserve, Gesellmann, Mittelburgenland

Der Wein ist -um es vorweg zu nehmen- mit seinen roten Früchten und würzigen Noten in der Nase und am Gaumen ein sehr typischer und würdiger Vertreter seiner Rebsorte.
Frisch geöffnet -und trotz Karaffierung- sind seine Tannine allerdings sehr angriffslustig und seine 14 PS verstecken sich auch nicht gerade. Die Säurestruktur ist ebenfalls als typisch einzustufen und verleiht dem Wein eine schöne Frische.

Sehr viel besser hat er mir einen Tag später gefallen. Die Tannine haben sich etwas beruhigt und es offenbaren sich deutlich mehr Geschmacksnuancen, der Wein wirkt feiner und differenzierter. Also nix für schnelle Gelegenheiten…

Sehr schöner Stoff auf durchaus hohem qualitativen Niveau, allerdings fehlt mir ein bißchen die eigenständige Note, eben ein eher typischer Verteter seiner Art. Wenn auch in Top-Qualität. Falsch machen kann man jedenfalls nichts dabei.

Meine Wertung: 1

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