Ungarisches Experiment – Teil 3

Der dritte Ungar ist bis jetzt der mit Abstand beste Wein meines kleinen Experiments, um das mal vorweg zu nehmen. 3 weitere habe ich noch…

2012er Juhfark, Kreinbacher, Nagy-Somlói

Die autochtone Rebsorte Juhfark, was frei übersetzt „Lämmerschwanz“ heißen soll (woher auch immer das kommt), soll gemäß allgemeiner Definition „sehr körperreiche Weißweine mit guter Säurestruktur und interessanten Fruchtaromen“ hervorbringen. Das war beim Juhfark „Ungarisches Experiment – Teil 2“ nun in keinster Weise der Fall, hier trifft es dagegen sehr schön zu.

Bei den Fruchtaromen dominieren Aprikose und Pfirsich, eine gewisse Salzigkeit bleibt am Gaumen hängen. Insgesamt ein sehr schöner Wein, wie ich ihn aus Ungarn nicht vermutet hätte. Der Wein hat rundrum Spaß gemacht, allerdings fehlt ihm für mich ein bißchen das Außergewöhnliche. Schöne gelbe Steinobstaromen findet man in ähnlicher Form auch woanders, allerdings zu deutlich anderen Preisen. Der Wein ist in Ungarn schon preislich in der oberen Mittelschicht angesiedelt, 1.900 Forint bzw. 6,30 EUR. Hier würde ich ihn locker in die 12 bis 15 EUR-Klasse einordnen. Der Juhfark braucht sich meiner Meinung nach nicht vor beispielsweise den gehobenen Weißen aus Südtirol zu verstecken, mir fiel beim Verkosten gleich der Pitzon, ein Riesling von Nals-Margreid ein…

Das Bild habe ich übrigens diesmal aus dem Internet geklaut, da meine Flasche vor dem Fotografieren leider zu schnell entsorgt wurde.

Meine Wertung: 1

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