Noch mehr Bass…

Hier noch ein Solo-Bass-Album, aber wieder ganz anders:

Charnett Moffett – The Bridge – Solo Bass Works

Charnett Moffett spielt hier ausschließlich einen Kolstein Busetto Acoustic Bass, der ein bißchen aussieht, wie ein sehr schlanker Contrabass. Wohl hauptsächlich, um ihn leichter auf Reisen transportieren zu können.

Die Trackliste umfaßt Jazzstandards, aber auch z.B. „Eleanor Rigby“ von den Beatles respektive Lennon-McCartney oder „Fragile“ von Sting. Ein paar Eigenkompositionen sind auch dabei.

Kammer-Jazz könnte man das Ganze auch nennen, insgesamt ein sehr ruhiges, fast besinnliches Album, da trotz aller Melodiösität, die Charnett Moffett auf dem Bass erreicht, die Musik mit einer den tiefen Frequenzen geschuldeten Schwere aus den Lautsprechern kommt. Eines der schnellsten Stücke ist noch der „Haitian Fight Song“ von Charles Mingus, aber doch deutlich getragener als in der üblichen Besetzung.

Die meisten Stücke sind Pizzicato gespielt, teils wird aber auch der Bogen verwendet. Insgesamt ein sehr gelungenes Solo-Bass-Album. Am besten mit einer Flasche Rotwein (nicht zu leicht, eher die Kaminfeuervariante) und ansonsten ohne jede Ablenkung genießen!

Meine Wertung: 3

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