East West

Bill Frisell hatten wir hier schon mal. Heute die Doppel-CD East / West, auf der Frisell (g, e-g) mit Kenny Wollesen (dr, pc) und Viktor Krauss (b) bzw. Tony Scherr (b, g) mit Aufnahmen von zwei Konzerten in Oakland (West) und New York (East) zu hören ist.

Es ist eine Reise durch verschiedene Genres, Eigenkompositionen, Rock-Klassiker wie „I heard it through the Grapevine“, sogar Johnny Cash schafft es, hier im Jazz- respektive Blues-Genre (irgendwie vermischt sich das hier alles) zu landen.

Bill Frisell ist für mich einer der eigenständigsten und experimetierfreudigsten Gitarristen, der es fertig bringt, einerseits auf allen möglichen stilistischen Hochzeiten zu tanzen, dabei aber immer erkennbar bleibt. Ähnlich wie bei James „Blood“ Ulmer hat man bei ihm immer die Chance, ihn zielsicher nach einigen Akkorden herauszuhören, egal ob er gerade ein sehr experimentelles Stück mit John Zorn spielt, mit Paul Motian eher im klassischen Jazz unterwegs ist oder in einem Filmmusiktitel mitwirkt.

So ist dieses Album keine Allerweltsware nach dem Motto „Gut gespielt, klingt wie…“, sondern für mich ein kleiner Meilenstein der letzten Jahre des Jazz-Rock-Blues-…

Meine Wertung: 4

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