Aus einem unbekannten Land, Teil 2

nochmal Aostatal, diesmal aber nicht autochton, sondern ganz ordinär

2013er Chardonnay, Les Crêtes, Valle D’Aosta

Dieser Chardonnay ist wie der Petite Arvine absolut holzfrei hergestellt. Trotz der 13 Umdrehungen ist er eher ein frischer und leichter Bruder mit einer sehr schönen Säure. Komplexe exotische Fruchtaromen wie Papaya und Mineloas, auch blumige Noten in Nase und Gaumen. Bleibt recht lang am Gaumen kleben, nach gut fünf Minuten spürt man ihn immer noch.

Wenn alle Charnonnays so -oder ähnlich- wären, wäre die Rebsorte sicher nicht so verschrieen. Wobei ich vor einiger Zeit in einem Restaurant eine Diskussion zwischen Gast und Personal am Nebentisch mitbekommen habe, die sinngemäß zum Inhalt hatte, daß der Gast ausdrücklich keinen Chardonnay wollte, er hätte lieber einen Chablis…

Der Chardonnay von Les Crêtes tritt ein bißchen hinter dem Petite Arvine zurück, aber es ist dennoch ein Weinchen, das ich mir wohl irgendwann nochmal gönnen werde.

Meine Wertung: 2

Einen hab‘ ich noch, Teil 3 folgt…

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