Was Besonderes vom Meßmer

Weine vom Weingut Herbert Meßmer kannte ich bis jetzt noch gar nicht, ich muß auch sagen, daß ich bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Von Winning) mit den Pfälzer Weinen nicht so glücklich wurde. Was aber nicht heißt, daß es da nichts für meinen Geschmack gibt. Ich muß halt weiter suche. Jetzt war ich gespannt, was der

2013er Grauburgunder – Muschelkalk, Meßmer, Pfalz

so hergibt. Ich hatte in der letzten Zeit ein paar Weine aus der Steiermark, die auf Muschelkalk kultiviert wurden, daher fragte ich mich, ob es da geschmackliche Parallelen gibt. Obgleich ich von dort keinen Grauburgunder hatte, eher Sauvignon und Morillon.

Der Grauburgunder ist bereits in der Nase nicht so ganz typisch für diese Rebsorte, da er auch sehr schöne und intensive Zitrusnoten mit der begleitenden Säure bietet. Am Gaumen dann ebenfalls Äpfel und Birnen, jedoch -und das fand ich recht außergewöhnlich- eine recht exotische Komponente aus Mandarine und Mango. Dazu noch etwas Haselnuß, ein paar Anklänge von großem Holz (ohne zu wissen, wie er ausgebaut wurde), insgesamt sehr rund, sehr schöne -für Grauburgunder eher untypische- Säure, recht langer Abgang.

„Nur“ ein VDP-Ortswein, aber mit echtem Überraschungspotential, das macht echt neugierig, was die anderen Gewächse an außergewöhnlichen Genüssen bieten. Mal sehen…

Meine Wertung: 2

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s