Sketches of Spain

Nach den Jazz-Rock- bzw. Fusion-Alben von Miles habe ich mir noch als Kontrastprogramm was älteres von ihm angehört:

Miles Davis – Sketches of Spain

Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1960, also aus der Zeit des Modal-Jazz. In dieser Zeit hat Miles Davis viel mit Gil Evans und der zugehörigen Big Band zusammengearbeitet. Allerdings kommt da kein klassischer Big Band Sound raus, sondern es entstanden eher orchestrale Werke, die bei den Alben verschiedene Themen aufgriffen. In diesem Fall orientiert sich das Album an spanischer Musik, u.a. an Flamenco.

Bei diesem Album gab es sogar Streit darum, ob das noch Jazz sei oder man es als klassisches Album bezeichnen muß. Jedenfalls ist das Album auch für Leute gut zu hören, die generell ein Problem mit Jazz, mit Improvisationen haben. Diese Musik -insbesondere das „Concierto de Aranjuez“, das ja auch generell etwas bekannter ist, ist sehr viel unkomlizierter zu hören als die „normalen“ Alben von Miles.

In dieser Stilistik gibt es praktisch nichts Vergleichbares, jedenfalls fällt mir nichts ein, daher steht das Album sehr weit oben in der Liste der genialen Alben.

Ist übrigens die Nummer 43 in der Liste „The 100 Jazz Albums That Shook The World“ des Jazzwise Magazine.

Meine Wertung: 4

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