Befremdliches aus Baghdad

Diese Woche gibt’s nicht so viel über Wein, zu viel zu tun…

Aber zwischendrin habe ich noch eine CD gehört, die ich neulich vom Flohmarkt mal ungehört mitgenommen habe, sah irgendwie interessant aus:

Muslimgauze – Baghdad

aus dem Jahr 2000, nachdem Bryn Jones aka Muslimgauze bereits in Manchester verstorben war. Das Album wurde schon 1998 aufgenommen. Bryn Jones war nie selbst im arabischen Raum, war aber sehr von der arabischen Welt fasziniert und setzte sich für sie ein. Wobei er allerdings das Religiöse absolut ausklammerte, das hat ihn wiederum überhaupt nicht interessiert. Sein gesamtes musikalisches Werk hat sich auf dieses Thema ausgerichtet. Allerdings hat er es nie an die größere Öffentlichkeit geschafft, alle seine Alben sind auch immer nur in limitierten Miniauflagen erschienen, das vorliegende Album ist limitiert auf 2.000 Exemplare, ich habe die Nr. 312. Allerdings hat er bis zu seinem Tod dafür knapp 100 Alben veröffentlicht.

„Baghdad“ ist ein klanglich sehr interessantes, aber auch teilweise anstrengendes Album. Vom Genre könnte man es Ambient / Dub / Avantgarde mit arabischen Einflüssen nennen. Musik für Fortgeschrittene also, dann aber hochinteressant und absolut eigenständig. Trotzdem hätte ich es mir zum realen Preis eher nicht gekauft.

Meine Wertung: 2

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