Besser als Ocean’s Eleven

Einer der weniger bekannten Jazz-Saxophonisten, den ich persönlich aber in die oberste Liga einreihe, ist Odean Pope, von dem ich seit meiner aktiven Musik-Konsumenten-Zeit eigentlich alles gekauft habe, was er so herausgebracht hat. Wobei er nur sehr wenige „eigene“ Alben veröffentlicht hat. Das aktuelle Album stammt aus dem Jahr 2012 und heißt

Odean Pope with Billy Hart & Lee Smith – Odean’s Three

Odean Pope zelebriert auf dem Tenorsaxophon eine ganz eigene und für ihn typische Melodik, die einen hohen Wiedererkennungswert hat. Free Jazz und Harmolodic Music haben ihn immer beeinflußt, doch er schafft es, bei aller Extravaganz und Eigenständigkeit seiner Musik ein harmonisches Klangbild zu erzeugen, das auch die nicht eingefleischten Hardcore-Jazzer nicht sofort abschreckt. Seine Kompositionen sind immer rund und eingängig, aber nie einschmeichelnd.

Er ist einer der Musiker, die ich aufgrund ihres ganz speziellen Stils immer wieder gerne höre. Wie beim Wein gefällt es mir immer ganz besonders, wenn man keinen wirklichen Vergleich hat, und das ist hier der Fall.

Meine Wertung: 3

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