Club 27

Wie Janis Joplin starb auch Jimi Hendrix im Alter von 27 Jahren an den Folgen seines zuletzt wohl recht exzessiven Drogenkonsums, bezeichnenderweise nur ein paar Tage vor Janis Joplin. Irgendwann wurde von irgendjemandem der Club 27 ausgerufen, in dem einfach alle Musiker Mitglied sind, die in diesem Alter zu früh gestorben sind, durch welche Ursache auch immer. Letztes bekanntes Mitglied ist Amy Winehouse.

Auch in diesem Fall gibt es ein letztes bzw. Posthum-Album

Jimi Hendrix – The Cry of Love

auf dem er recht eindrucksvoll nochmal rechtfertigt, daß einige Kritiker ihn für den besten Gitarristen ever halten bzw. hielten. Auch wenn ich persönlich „Electric Ladyland“ für noch etwas besser gelungen halte, zeigt dieses Album vor Allem in der Komplettheit aller 10 Tracks das unbestrittene musikalische Talent von Jimi Hendrix. Trotz oder wegen seiner drogenbedingten Realitätsflucht? Ich weiß es nicht.

Alle Stücke wurden von Jimi Hendrix komponiert, doch die Aufnahmen waren bei Weitem nicht soweit abgeschlossen wie im Falle des Albums „Pearl“ von Janis Joplin. Dennoch ist mit dieser LP ein sehr würdiger und authentischer Nachruf entstanden, den ich mir mit viel Freude und Respekt immer wieder anhören kann.

Meine Wertung: 3

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