Folk-Jazz?

Daß ich die erste LP von der kanadischen Sängerin, Gitarristin, Komponistin Joni Mtchell

Joni Mitchell – Hejira

überhaupt in die Finger bekommen habe, ist dem Umstand zu verdanken, daß Jaco Pastorius hier auf insgesamt 4 Stücken den E-Bass spielt. Es tauchte einfach in einer Jaco-Discographie auf und so war mein Interesse geweckt. Ihre Musik speziell ab Mitte der 70er Jahre ist für mich ein bißchen schwer einzuordnen, sofern man das überhaupt muß. Jazz, Folk, Pop, Rock, alles ist irgendwie präsent auf diesem Album, das 1976 herauskam und auch ein bißchen als experimentell eingestuft werden kann, zumal recht viele der begleitenden Musiker aus der Jazz-Ecke kommen.

Alle Stücke sind von Joni Mitchell selbst komponiert, Gesang und Gitarre dazu natürlich auch. Sie spielt übrigens häufig mit vom Standard abweichenden Stimmungen ihres Instruments, da sie aufgrund einer Kinderlähmung ein Handicap in der Beweglichkeit ihrer Hände hat, welches sie mit den abweichenden Stimmungen ausgleicht. Beim Spiel merkt man absolut nichts davon.

Insgesamt ein weitgehend ruhiges, lyrisches, aber keineswegs dahinplätscherndes oder gewollt wirkendes Album. Paßt gut zu einem Kaminfeuerwein…

Meine Wertung: 3

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