Supernova

Wayne Shorter dürfte vor allem als die eine Hälfte von „Weather Report“ bekannt sein. Von 1970 bis 1986 hat er mit dieser Gruppe und Joe Zawinul einige Meilensteine im Bereich des Fusion gesetzt. In der Zeit vor der „Weather Report“-Gründung war Wayne Shorter eines der kreativsten Mitglieder des Miles Davis Quintets, viele Kompositionen stammen aus seiner Feder. So findet man auf einem der letzten „Prä-Weather Report-Alben“

Wayne Shorter – Super Nova

von 1969 auch Stücke, die man so oder so ähnlich eher mal auf Miles Davis-Alben gesehen bzw. gehört hat: Swee-Pea (bzw. Sweet Pea)Water Babies, Capricorn sind ebenfalls 1969 aufgenommen worden, aber erst 1976 auf dem Miles Davis-Album „Water Babies“ veröffentlicht worden.

„Super Nova“ ist ein schöner Beleg für die Entwicklung vom „klassischen“ Bop oder Modal hin zum Fusion. Alles ist auf dem Weg. Interessant vor allem, wenn man -aus der heutigen Zeit betrachtet- das Ergebnis schon kennt. Einziges E-Instrument hier übrigens John McLaughlins und Sonny Sharrocks E-Gitarre, der Rest ist (noch) rein akustisch. Mit dabei auch Miroslav Vitouš am Bass und Airto Moreira / Percussion, beide gehörten auch zu der Gründungsbesetzung von „Weather Report“.

Wenig bekanntes, aber meiner Meinung nach eines der besten, weil innovativsten Alben von Wayne Shorter.

Meine Wertung: 4

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