Rosé kann auch ein bißchen älter werden…

Nach der 2014er Winifred haben wir uns heute nicht den zweiten Rosé aus der WaL-Live-Verkostung gegönnt, sondern als Kontrastprogramm einen etwas gereiften Rosé ausgewählt, nämlich den

2012er Roséwein, Spätburgunder, Seegut Kress, Bodensee

Einfach aus dem Grund, weil wir kurz über die Lagerfähigkeit von Rosés gesprochen haben und diese Flasche von unserer ersten Kress-Charge noch übrig war.

Im Gegensatz zum etwas jüngeren 2013er hat man es hier mit einem noch weniger typischen Rosé zu tun. Im Glas ein schönes lachsfarbenes Rosa mit Einschlägen ins Orange. In der Nase nun gar keine Erdbeere, sondern Pfirsich, Aprikose und Mirabelle. Am Gaumen dann zusätzlich noch Mandarine und Johannisbeere. Die Säure sehr geschmeidig, fast cremig. Ziemlich extraktreich, trotzdem nicht schwer, die 12,5 PS sind kaum spürbar. Dafür aber eine gewisse Salzigkeit, die vor Allem den Abgang bestimmt.

Den 2012er habe ich vorher nicht probiert, da ich selber ihn vor 2 Jahren gar nicht gekauft hatte. Deshalb war ich über die deutlichen Unterschiede zum 2013er schon ziemlich überrascht. War der schon sehr schön, siedle ich den 2012er nochmal deutlich höher an. Jetzt weiß ich allerdings nicht, ob das nun dem einjährigen Reifevorsprung zuzuschreiben ist oder einfach den anderen Jahrgangsbedingungen.

Ganz tolles Weinchen!

Meine Wertung: 3

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s