Austria at its best – Ex Vero I – Nachtrag 4

Jetzt mußte ich mal wieder mit der Werlitsch-Reihe weitermachen. Nun beginnt der Aufstieg zum heiligen Gral, der Ex Vero III wurde ja schon von verschiedenen Seiten höchst gelobt. Wir begnügen uns für heute aber erst mal mit dem

2009er Ex Vero I – Cuvée, Werlitsch, Steiermark

Der Ex Vero I ist eine Cuvée aus 90% Chardonnay und 10% Sauvignon. Er wurde einige Tage mit den Schalen eingemaischt und spontan im offenen Holzfaß vergoren. Danach wurde er auf der Feinhefe 2 Jahre im großen Holzfaß ausgebaut. Die Suffixe der Ex-Vero-Weine ergeben sich aus den unterschiedlichen Lagen, die sich durch Steilheit und Kargheit des Bodens unterscheiden. Der Ex Vero I ist quasi der Basiswein, der vom Fuß des Hanges kommt, der Ex Vero II stammt schon aus dem mittleren Steilhangbereich und der Ex Vero III stammt aus den obersten Steilhanglangen, die auch den kargsten Boden aufweisen.

Die Farbe ist ein ziemlich sattes Goldgelb, das schon auf einiges an Gehalt hinweist. Dabei hat der Ex Vero I gerade mal 11 PS. In der Nase gleich sehr intensiv duftend nach Mango und Papaya, Mandarine und Orangenzesten. Auch ein bißchen Feuerstein, leichte rauchige Aromen. Ich habe ca. 15 Minuten lang nur gerochen und dabei immer neue Nuancen entdeckt. Die Sekundäraromen entwickeln sich dabei mit der Zeit etwas stärker und haben in dieser Zeit die Fruchtaromen etwas verdrängt. Irgendwann tauchten auch würzige Aromen nach Kardamom und Rosmarin auf. dann kommt auf einmal Quitte und Maracuja. Völlig irre Aromenentwicklung, die -natürlich- mal wieder einzigartig ist. Am Gaumen dann gar nicht so intensiv, wie man es zuerst vermutet hätte, aber dennoch äußerst komplex in der Aromatik. Wirkt sehr leicht und frisch am Gaumen. Das ist weder typischer Chardonnay und eine typische Sauvignon-Note sucht man auch vergebens. Hier macht sich Papaya und Kiwi breit, weiterhin die Orangenzesten, etwas Bergamotte und ein bißchen feuchter Keller. Die Säure ist dabei ausgeprägt, aber sehr samtig. Vor allem der lange Abgang offenbart eine deutliche Mineralik und vermittelt wiederum einen intensiveren Geschmack als vorher am Gaumen.

Die Kombination aus Leichtigkeit und Komplexität verwirrt zunächst etwas, da offenbar auch ich in gewisser Weise darauf gepolt bin, daß Komplexität und Intensität im gleichen Verhältnis ansteigen. Auch weil Nase und Abgang -zumindest heute- deutlich intensiver sind.

Eieiei, wieder ein bisher nicht gehabtes Geschmackserlebnis, das mir das Haus Werlitsch hier präsentiert. Aber wiederum kein Wein, der vom Geschmack her unbestritten sein dürfte. Ich gehe mal davon aus, daß der Ex Vero I -wie die anderen Werlitsch-Weine auch- sich geschmacklich über die Tage noch weiter entwickelt, daher gibt es sicher mindestens einen Nachtrag. Aber schon jetzt steht fest:

Meine Wertung: 3

1. Nachtrag nach 72 Stunden mit Luft: So, jetzt hatte der Ex Vero I ein bißchen Zeit, mal so richtig durchzuschnaufen. Mal sehen, zu was das geführt hat. Die Nase ist immer noch leicht reduktiv, die Sekundäraromen haben sich aber wieder etwas zuückgezogen, die Früchte wirken insgesamt etwas reifer, auch Rosinen sind dabei sowie Maroni. Am Gaumen jetzt deutlich dichter, die leichte Bitterkeit aus der Bergamotte ist verschwunden. Nach wie vor nix Typisches, aber das Suchen nach -vorwiegend exotischen- Fruchtaromen macht jetzt auch am Gaumen noch deutlich mehr Spaß. Mal sehen, was sich in den nächsten Tagen noch tut, der Ex Vero ist jedenfalls noch lange nicht am Ende…

2. Nachtrag nach 6 Tagen mit Luft: Der Ex Vero ist noch nicht am Ende, das war gleich nach dem erneuten Reinriechen ins Glas klar. Juxigerweise haben die Sekundäraromen an Intensität wieder zugelegt, jetzt finde ich auch wieder mal Streichholzschachtel-reibefläche und Walzzunder (einfach mal kurz beim nächsten Stahlwerk vorbeischauen…). Nicht auf einmal, aber in mittelschneller Abfolge findet man hier auch wieder die schon am ersten Tag gefundenen Aromen, insgesamt aber wie am dritten Tag schon mehr auf der reiferen Seite, Banane kam z.B. neu dazu. Am Gaumen heute wiederum weniger verschlossen, aber beim Intensitätsranking liegt er immer noch klar hinter Nase und Abgang auf Platz 3. Dabei ist der Geschmack am Gaumen durchaus noch etwas intensiver geworden, aber man muß ihn sich erarbeiten. Der Abgang kommt langsam, aber dann recht kraftvoll und hält insbesondere die Passionsfrucht eine halbe Ewigkeit lang parat.

Ich habe noch was für einen dritten Nachtrag! Bis jetzt kann man sagen, daß der Wein z.B. für die Gastronomie eine einzige Katastrophe ist. Und es ist bis jetzt der kapriziöseste Werlitsch, den ich im Glas hatte, von alleine gibt er insbesondere am Gaumen seine Schätze nur widerwillig preis. Ich kann also sehr gut nachvollziehen, wenn viele auch eingefleischte Weingenießer mit dem Ex Vero I nicht so viel anfangen können. Ist aber kein Problem, bleibt auch hier mehr für mich…

3. Nachtrag nach 9 Tagen mit Luft: Die Farbe ist jetzt etwas dunkler. In der Nase Feuerstein und Maracuja, Karambole, Quitte, reife Birne und etwas Rosmarin. Am Gaumen jetzt wieder etwas dichter als vor 2 Tagen. Ein Korb voll Zitrus inclusive Mandarinenzesten und Tamarinde, etwas Zitronengras.

Immer noch kein Wein für jedermann (überhaupt: wer zieht den Genuß einer Flasche schon über 9 Tage hin?), aber sehr spannend, daß sich der Ex Vero I immer noch zu seinem Vorteil verändert. Für ein Glas reicht’s noch…

4. Nachtrag nach 11 Tagen mit Luft: Es hat ein Ende! Die Flasche ist leer. Schade eigentlich, denn seit heute hat der Geschmack am Gaumen eine ähnliche Intensität wie der Geruch in der Nase. Von der Aromatik insgesamt ähnlich wie vor zwei Tagen, aber jetzt fängt der Ex Vero I langsam an gefälliger zu werden. Ob man das jetzt als Nach- oder Vorteil werten mag, sei dahingestellt. So lange hatte ich -glaube ich- noch keinen Wein offen bei gleichzeitiger positiver Geschmacksentwicklung und er war sicher immer noch nicht am Ende! Einer der interessantesten Weine, die ich kenne, aber auch einer schwierigsten…

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12 comments on “Austria at its best – Ex Vero I – Nachtrag 4

  1. Hallo Erich,
    spannender Bericht zum Ex Vero 1 – kann ich (zum Teil) sehr gut nachvollziehen.
    Die Rebsorten Chardonnay und Sauvignon Blanc sind tatsächlich nicht erkennbar (weder in der Nase noch am Gaumen). Wenn überhaupt hat mich der Ex Vero in seiner Kargheit an einen sehr trockenen Chenin von der Loire erinnert, passt aber auch nicht zu 100%. Ich hatte den 2011er über mehr als 7 Tage getrunken (das auch, weil meine bessere Hälfte sich nach dem ersten Riechen und Nippen geweigert hatte, den Wein zu trinken). Er hat sich tatsächlich immer weiterentwickelt, wurde „zugänglicher“, war durchaus sehr spannend. Der Ex Vero ist besonders, hat in seiner Zurückhaltung eine gewisse Größe aber „Liebe“ war es auch nach 7 Tage nicht für mich und direkt nach dem Öffnen konnte ich fast nix mit ihm anfangen. Der 11er war aber auch sicher viel zu jung (wie die positive Entwicklung in der offenen Flasche gezeigt hat).
    Ich bin noch immer sehr verwundert wie ein solch „leiser und komplizierter“ Wein in der Breite des www so gut ankommt, den Mainstream ist der mal zu 0%.
    Meine zwei übrigen Flaschen 11er Ex Vero bleiben erstmal bis 2017+ im Keller, denn der 09er Amphorenwein hat es mir heute einfacher mit dem Genuss gemacht, auch wenn der weit entfernt von einem einfachen Wein war ;).

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    • Gunaaambd!
      Ja, Kargheit ist eigentlich ein guter Begriff, zumindest für das Gefühl am Gaumen. Allerdings eine recht komplexe Kargheit. Auch wenn sich das irgendwie widersprüchlich anhört. Und es ist kein Wein für die Meedels, das habe ich auch festgestellt. Man muß sich schon drauf einlassen können. Ist kein einfacher Wein, den man genußvoll ohne viel nachzudenken einfach reinlaufen läßt. Aber ich finde ihn in höchstem Maße spannend, auch weil ich so überhaupt keinen Vergleich dafür habe. Ich bin auch gespannt, was sich in den nächsten Tagen noch so tut, es ist noch einiges da…
      Am zugänglichsten aus meiner Sicht sind von Werlitsch übrigens der Orange Wein „Werlitsch“ (die Amphore gibt es ja nicht mehr) und der „Drei Generationen“, würde sich also gut mit deiner Erfahrung decken.
      Ist die Amphore schon alle?

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      • Ja die erste Amphore ist alle und da hat meine Sie sogar mitgetrunken, richtig begeistert war sie davon aber auch nicht. Eine Amphore hab ich noch im Keller (nachkaufen ist ja leider nicht mehr). Schätze der Orange geht in die gleiche Richtung – ist ja wohl auch offiziell der Nachfolger.
        Wie siehst Du Werlitsch eigentlich im Vergleich zu den Weinen von Gut Oggau – sind die auch so kompliziert/komplex? Vom Auftritt der Winzer und vom „Selbstmarketing“ sind die beiden Weingüter ja Galaxien voneinander entfernt….

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        • Vom Gut Oggau hatte ich bis jetzt nur die Winifred -dafür aber schon den dritten Jahrgang- und die Theodora mit zwei Jahrgängen im Glas. Timotheus und Mechthild warten noch im Keller. Generell ist es aus meiner Sicht ein bißchen schwierig, die steirischen Weine mit denen aus dem Burgenland zu vergleichen. Und die Farbe Weiß spielt dort ja eher die zweite Geige. Und Rosé ist sowieso ein eigenes Thema. Eigenständig sind beide Quellen, Werlitsch ist vielleicht komplexer, eher noch kompromißloser als Gut Oggau. Ewald Tscheppe ist vielleicht noch mehr der Künstler, der keine Grenzen kennt, während Eduard Tscheppe wohl eher der Berechnende ist. Auch wenn beide der Biodynamie verfallen sind.
          Der Oggau-Rosé ist bei aller Eigenständigkeit doch einfach und unkompliziert zu trinken, mit dem hatten auch die Meedels keinerlei Problem. Die Theodora kam schon nicht mehr so gut an, weil Weine mit deutlicher Sekundäraromatik beim weiblichen Geschlecht aus meiner Erfahrung heraus einen eher schweren Stand haben. War für mich aber auch wiederum einfacher zu genießen als z.B. der Ex Vero I, da muß man sich den Zugang mehr erarbeiten.
          Eine Bereicherung der geschmacklichen Erfahrung bieten beide Weingüter gleichermaßen mit derzeit leichtem Vorsprung für Werlitsch, aber da hatte ich ja auch schon deutlich mehr im Glas…

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          • Mit weißen Burgenländern hab ich fast keine Erfahrung und auch in der Steiermark habe ich mich noch nicht umfassend durchgetrunken. Allerdings hatte ich bei den Werlitsch Weinen auch nicht an die Steiermark oder sonst eine Region gedacht – sind für mich zu speziell, um für etwas wie Region oder Rebsorte typisch zu sein.
            So geht mir das aber auch mit einigen anderen Weinen dieser Machart, wie z.B. Ankermühle nicht typisch Rheingau und Riesling ist oder Cos nicht typisch Nero d’Avola uns Sizilien ist.
            Interessanter Weise sind die meisten Weine dieser Machart, die ich kenne aus Frankreich (Loire, Jura, Beaujolais) und die sind dann sehr oft, im positiven Sinne, typisch für die Region und Rebsorte. Irgendwie bekommen die Franzosen diese Verbindung auch beim „Vin Naturel“ besser hin (für meinen persönlichen Geschmack).

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            • Moin moin!
              Bei den Franzosen habe ich nicht so den großen Überblick, weil ich einfach zu selten da bin und mich auch deswegen in den letzten Jahren wenig bis gar nicht „am lebenden Objekt“ um diese Weinchen kümmern konnte.
              Ich finde es letztlich aber auch nicht sooo wichtig, daß ein Wein nun typisch für die Rebsorte und / oder die Region ist. Klar hilft es ggf. bei einer blinden Kaufentscheidung, wenn man nach einem bestimmten Typus von Wein sucht und sich dabei auf Rebsorte und Region verlassen könnte. Aber die Wirklichkeit sieht eh‘ anders aus. Deshalb muß aus meiner Sicht ein Barolo nicht zwangsläufig typisch nach Barolo schmecken. Wäre auf die Dauer ja auch langweilig. Allerdings muß der Wein schon einen dem Namen und der Herkunft angemessenen Geschmack haben, das heißt, sowas wie die Discounter Barolos für 9,99 EUR/Fl., die sich dann auch noch schwer tun mit einem günstigeren Langhe vom Winzer mitzuhalten, lehne ich ab.
              Auch hatte ich schon den Fall, daß ein Mittrinker einen GV nur deswegen ablehnte, weil er nicht nach typischem GV schmeckt. Damit hatte er zwar recht. Aber der Wein war dennoch großartig, selber schuld!
              So bin ich froh um solche Winzer wie Werlitsch und Co., denn wenn die alle immer nur typisch produzieren würden, dann wäre die Weinwelt m.E. um einiges ärmer.
              Weißes Burgenland? Wenig, aber es gibt einige schöne Leuchttürme dort, die jedoch allesamt nicht wirklich typisch sind. Was auch immer das im Burgenland sein sollte. Saybritz, Pannobile etc. fallen mir da als Stichwörter ein…

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  2. Moin zurück 😉
    Stimmt schon, wenn alle Weine in einer Region wirklich gleich schmecken würden, wäre das sehr öde – ist aber ohnehin nie der Fall. Auch nicht schön finde ich, wenn ein Wein keinen eigenen „Charakter“ hat und quasi von überall herstammen kann. Dann macht es eigentlich auch keinen Spaß sich mit ihm näher zu beschäftigen, mit dem Winzer, dem Weinberg, der Region, dem Klima, der Rebsorte (also dem, was so weinmodisch oft als Terroir bezeichnet wird…). Egal ob „Industriewein“ oder „Naturwein“, wenn ein Wein das nicht kann, hat er keinen Charakter und ist damit langweilig. Wobei das nicht für die bereits hier genannten Weine gilt, die haben viel Charakter, sind aber so „anders“, dass sie eben nicht so gut als Messlatte, Indikator oder Referenzpunkt für eine Region/Rebsorte herhalten können.
    Was ich eigentlich mit „typisch für Rebsorte und Region“ meinte, kann ich mit einem Beispiel besser erklären.
    In Chablis gibt es zwei Weingüter (die ich kenne und gerne trinke) – Pattes Loup und A. & E. de Moor, die „Naturweine“ machen. Man kann die Weine als Chardonnay aus Chablis durchaus gut erkennen (kalkig, spritzige Säure, etwas floral, wenig Holz – gut eingebunden) und sie können sich mit den sehr guten, renommierten Winzern der Region wie Raveneau oder Dauvissat (die ich auch kenne und gerne trinke) durchaus messen. Hinzu kommt bei diesen Weinen aber auch dieses „besondere Gaumengefühl“ das viele Naturweine haben, eine höhere Vielschichtigkeit (vor allem in der Nase), dafür fehlt vielleicht die „Präzision“ ein bisschen. Trotzdem „typische Weine“ für Rebsorte und Region.

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    • Wieder moin moin!
      Ich stimme dir vorbehaltlos zu! Die Tatsache, daß man in der Lage ist, quasi endlos über solche Themen zu diskutieren zeigt sehr schön, wie vielfältig die Weinlandschaft doch insgesamt ist. Das macht letztlich auch den Reiz dabei aus. Immer wieder was Neues entdecken zu können, was wieder anders ist als das, was man vorher schon gekannt hat. Egal, ob die Unterschiede nun fundamental oder ganz fein sind.
      Es gibt ja auch Leute, die irgendwo irgendwann mal einen Wein gefunden haben, der ihnen gut schmeckt und von dem kaufen sie dann jedes Jahr wieder 100 Flaschen. Das ist dann das andere Extrem, dem ich nicht angehören möchte…
      Da sind mir dann solche Entdeckungen / Erfahrungen, wie du sie auch beschreibst, eindeutig lieber…
      Schönes WE wünsche ich!

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      • 100 Flaschen Wein pro Jahrgang von einem Wein hab ich auch nicht im Keller 😉
        Wir haben ja auch bald die Möglichkeit zusammen ein paar Weine zu probieren – bin schon gespannt 🙂
        Wünsch Dir auch ein schönes WE und freue mich, zu lesen, was so bei Dir ins Glas gekommen ist.

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  3. Zum Nachtrag:
    Also zwei Dinge sind bei dem Ex Vero I ganz sicher: Er hält sich unendlich lang in der offenen Flasche und entwickelt sich permanent weiter UND er ist gastronomisch gesehen sicher zu 100% ein Totalausfall. Ehrlich gesagt, kann ich mir kein Essen vorstellen, dass der Ex Vero begleiten könnte. Er ist in seiner Art zu zurückhaltend und oberflächlich so streng in seinen (vielschichtigen) Aromen, dass jedes Essen (das ich mir vorstelle) den Wein überschatten würde bzw. durch den Wein gestört wird. Das ist vielleicht sogar der Hauptgrund dafür, dass der Ex Vero I und ich keine richtigen Freunde wurden – für mich gehört Wein und Essen zusammen, bilden eine Einheit, die beides zum Genusserlebnis macht.
    Hattest Du dem Ex Vero I auch mit/zu einem Essen und wenn ja, zu welchem und ging das gut??

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    • Absolut richtig! Zu einem Essen braucht man den Ex Vero I nicht bestellen. Der einzige Werlitsch, den ich mir im Restaurant bis jetzt vorstellen kann, ist der “Drei Generationen”. Aber für mich gehören Wein und Essen auch nicht zwangsläufig zusammen. Es gibt durchaus auch Weine, die ich eigentlich nur solo genieße, dazu gibt es dann ersatzweise häufig Musik. Der Ex Vero I gehört eindeutig dazu. Z.B. „Free Jazz“ von Ornette Coleman paßt dazu super. Beides völlig neben der -normalen- Spur. Aber ich könnte mir durchaus vorstellen, daß ich mit dieser Musikwahl nicht auf ungeteilte Zustimmung stoße. Egal…
      Dann die Weine, die sowohl als auch gehen und die, die ohne Essen eigentlich keinen Spaß machen.
      Zum Ex Vero I hatte ich vorgestern allerdings auch ein bißchen Cabrissac, ein französischer Ziegenkäse. Das paßte eigentlich ganz gut und hat die geschmackliche Erfahrung beim Wein nicht beeinträchtigt. Aber sonst solo…
      Ein bißchen was habe ich ja noch, vielleicht morgen…

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