Wein vom Weil…

…wollte ich immer schon mal probieren, wird er doch von verschiedenen Seiten schon mal als Ausnahmewinzer tituliert. Jetzt ist mir mal der VDP-Gutswein

2013er Riesling – Trocken – Gutswein, Robert Weil, Rheingau

in die Hände gefallen.

Sehr helles Strohgelb im Glas, in der Nase anfangs etwas verhalten, ein bißchen frische grüne Äpfel, ein paar Zitrusnoten, etwas Klee. Mit der Zeit entwickelt sich dann aber noch ein schönes Pfirsicharoma. Am Gaumen frisch und leicht, auf der Fruchtseite ein wenig Johannisbeere sowie Limette und Pampelmuse, die ein kleines Bitterchen mitbringen. Über ca. eine Stunde betrachtet entwickeln sich die Aromen noch ein bißchen in die gelbe Richtung. „Trocken“ ist der Wein wohl noch gerade so, aber zumindest fällt (mir) der Restzucker nicht nachteilig auf. Die Säure ist angenehm, fast ein bißchen zurückhaltend für einen Riesling. Der Abgang ist auch nach einer Stunde ein bißchen flach und transportiert im Wesentlichen die Zitrusaromen. Die 12 PS sind mehr, als man vom Geschmack her vermuten würde.

Dieser Riesling ist meiner Meinung nach auch für einen VDP-Gutswein von einem doch der bekannteren Weingüter nichts wirklich herausragendes, auch wenn er sich schön und unkompliziert trinken läßt. Aber für den Preis gibt’s bei anderen namhaften VDP-Gütern schon super Erste Lagen, auch im Rheingau gibt es um das Geld echt interessantere Sachen. Vielleicht sind ja die höheren Ebenen von Weil bemerkenswerter.

Meine Wertung: 1

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