Blues von Blood

Vor allem in den späteren Jahren hat sich James „Blood“ Ulmer zunehmend dem Electric Blues verschrieben. Ursprünglich vom Free Jazz kommend galt er später mit als eine der treibenden Kräfte des Free Funk. Sein stark rhythmisches Spiel auf der Byrdland-Gitarre mit spezieller Stimmung (alle Saiten auf „A“) erkenne ich in der Regel nach spätestens 3 Akkorden. 2001 erschien das Album

James Blood Ulmer – Memphis Blood – The Sun Sessions

das sehr kraftvollen, teils schweren und melancholischen, manchmal auch vordergründig etwas monoton wirkenden Memphis-Blues aus den Federn von Willie Dixon, John Lee Hooker, Chester Burnett, Otis Rush und anderen bietet. „I Asked For Water (She Gave Me Gasoline)“ ist eines dieser monotoneren Stücke, denen man sich aber nicht entziehen kann und automatisch, fast roboterhaft mit dem Körper mitgeht. Andere Stücke wie „Spoonful“ oder „Dimples (I like the way you walk…)“ sind da deutlich beschwingter.

Schön, wie JBU die alten Meister des Memphis-Blues hier neu in Szene gesetzt hat, eins meiner häufiger gespielten Alben.

Meine Wertung: 4

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