Show Stopper

Einer meiner frühen E-Bass-Helden ist Jamaaladeen Tacuma, der mich 1983 mit seinem Debut-Album

Jamaaladeen Tacuma – Show Stopper

in den Bann gezogen hat. Seitdem habe ich begierig so ziemlich alles von ihm oder mit ihm aufgesogen, weil er am Bass einfach ein absolutes Ausnahmetalent war und ist. In den 80ern gab es da nicht so viele, die im Funk-Bereich mit dem Bass vorne dran standen und nicht nur mit Effekten geglänzt haben. Aber auch in den eher eher jazzbetonten Genres hat sich JT mannigfaltig ausgetobt. Bis hin zur Zusammenarbeit mit einer österreichischen Blaskapelle.

So ist „Show Stopper“ auch ein zweigeteiltes Album. Die A-Seite könnte man als Free-Funk im weitesten Sinne bezeichnen. JT’s druckvoller, aber immer auch melodischer Bass gibt natürlich den Ton an, läßt aber Saxophon, E-Gitarre und Drums genügend Raum, daß das Ganze eine harmonische Einheit bleibt.

Auf der B-Seite werden deutlich moderatere bzw. klassischere, jazzigere Töne angeschlagen. Manche Stücke wirken fast konzertant, der Bass ist hier nochmals deutlich melodischer gespielt als auf der A-Seite, wo die Bass-Rhythmik eine größere Rolle spielt. Der „Tacuma Song“ ist ein Solo-Stück, das über 4 Minuten eben nicht nur Kunststückchen zeigt, sondern wirklich ein „Song“ ist.

Das Cover-Bild stammt übrigens von der 1984 erschienenen Japan-CD.

Meine Wertung: 4

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