Wieder was völlig Unbekanntes

Wird mal wieder Zeit, daß ich was musikalisches veröffentliche!

Vor einigen Tagen kam mal die Frage auf, ob ich auch was Schnulziges in meinem Plattenrepertoire habe. Erst habe ich klar NEIN gesagt, aber nach etwas Überlegen ist mir ein Album eingefallen, bei dem die Texte zu einigen Stücken -wenn man sie losgelöst von der Musik liest- schon in diese Ecke gerückt werden können.

Es handelt sich um die LP

Oktagon – Orientation

und ist das zweite Album der Fusion-Gruppe aus dem Allgäu um den Keyboarder Hermann Weindorf aus dem Jahr 1982. Ist übrigens bei „Jupiter Records“ herausgekommen, das Plattenlabel von Schlagerproduzent Ralph Siegel.

Die Gruppe bietet hier auf sieben Stücken sehr schön und einfallsreich arrangierten Fusion, den ich auch heute noch mit Freude hören kann. Drei Stücke sind mit Texten in Allgäuer Mundart versehen, eben auch das Stück „I mog di“, das man -wie oben erwähnt- auch rein textlich in die Schnulzenecke schieben könnte, aber in Verbindung mit der Musik und dem verwendeten Dialekt wird einfach ein schönes Musikstück draus, mit dem man eine romantische Situation auf etwas musikalisch ungewöhnliche Weise durchaus fördern kann.

Leider war Oktagon kommerziell wohl wenig erfolgreich, nach diesem Album war Schluß. Hermann Weindorf hat dann mit einer neuen Gruppierung namens Zara-Thustra versucht, mit etwas kommerziellerer Musik mehr Erfolg einzuspielen. Ob das in seinem Sinne funktioniert hat, weiß ich nicht, ich jedenfalls konnte mit dieser Musik nichts mehr anfangen. Schade eigentlich…

Aber dieses Album taugt mir!

Meine Wertung: 3

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