Autochton aus Venezia Giulia

Nach langer Zeit hatte ich jetzt mal wieder eine Flasche aus dem Weingut Jermann in der Hand und zwar den

2013er Ribolla Gialla – Vinnae Servus Cella – Venezia Giulia IGT, Jermann, Friuli-Venezia Giulia

der gemäß dem Namen zwar hauptsächlich aus Ribolla Gialla, jedoch in geringerem Maß auch aus Tocai Friulano und Riesling Renano gekeltert wird. Ein Teil des Weins wird für einige Monate in Holzfässern ausgebaut.

Über den Namen des Weins ist auf der Website von Jermann zu lesen:

Seit dem Jahrgang 1983, der im Mai 1984 auf den Markt kam, nennen wir den Ribolla Gialla „Vinnae“, um die Geburt unseres zweiten Sohnes Michele und das hundertjährige Jubiläum unserer Hingabe an die Weingärten und die Weine zu feiern, das Ergebnis der Arbeit von fünf Generationen Jermann, die 1881 aus Bilijana (jetzt Teil des slowenischen Collio) nach Villanova kamen. Aus dem Namen Vinnaioli wurde Vinnae, für die Ribolla Gialla, die vor allem unsere Familie seit dem 19. Jahrhundert im Collio anbaute.
Mit dem Jahrgang 2004 haben wir das Etikett erneuert und den zweiköpfigen Adler hinzugefügt, den wir auf einer alten Flasche unseres Urgroβvaters Anton gefunden haben, als Symbol des austro-ungarischen Ursprungs der Familie Jermann. Dazu kam ein Gruβwort unserer Kellerei (servus cella) und die Bezeichnung der drei Seelen, die unserem Land innewohnen – die slowenische, die friaulische und die österreichische.

Der Vinnae präsentiert sich im Glas mit einem hellen Strohgelb. In der Nase Mirabelle, Sternfrucht und Mandarinenzesten sowie einige Steine. Am Gaumen auch nicht ganz reifer Pfirsich, Tamarinde mit ganz leichtem Bitterchen, ein bißchen Nelke vom Faß, ein paar grüne Kräuter wie Oregano sowie eine deutliche Mineralik. Sehr erfrischende, aber dabei nicht dominierende Säure, die 12,5 PS sind stimmig. Der Abgang ist fruchtig-mineralisch und mittellang.

Diese Beschreibung entspricht dem Eindruck vom zweiten Tag, an dem der Wein genossen wurde. Am ersten Tag war der Vinnae für mich deutlich grüner in der Aromatik, am Gaumen auch erheblich bitterer. Anfangs hätte ich ihn noch mit „1“ bewertet, 24 Stunden später gefiel er mir erheblich besser, daher

Meine Wertung: 2

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