Leichte Reserve

Von den drei Moser-Weinen aus der Lage Gebling haben wir heute die letzte Flasche aufgemacht:

2013er Grüner Veltliner – Gebling – Fortissimo – Kremstal DAC Reserve, Hermann Moser, Kremstal

Mal sehen, ob die etwas gehobenere Liga eher dem entspricht, was ich mir von diesen Lagenweinen erhofft hatte.

Etwas dunkleres Strohgelb im Glas, in der Nase gelbe Äpfel, Pfirsich, Mirabelle, leichte Holzwürze (auch wenn der Wein kein Holz gesehen hat) und ein paar Steine. Am Gaumen etwas grüner als in der Nase, insgesamt aber die gleiche Richtung. Die Säure ist recht markant und kommt mit leicht bitterer Grapefruitnote daher, dabei veltlinertypisch staubtrocken. Der Abgang ist mittellang und betont die säuerlichen Aromen. Mit 13 PS bewegt sich der GV an der unteren Grenze zur Reserve.

Weine von der Lage Gebling habe ich zuerst von Thiery-Weber kennengelernt und war durchweg begeistert. Da liegt für mich ein Vergleich natürlich nahe. Diese Reserve ist -generell und auch im Vergleich- recht weit auf der leichten Seite angesiedelt, da bieten andere Kremstaler Häuser schon mit der normalen DAC-Klasse ähnlich viel oder sogar noch mehr Geschmack bzw. Eigenständigkeit für deutlich weniger Geld. Auch der Name „Fortissimo“ suggeriert eigentlich mehr. Zumindest in den ersten zwei Stunden nach dem Öffnen war das mein Eindruck. Was in den nächsten Tagen vielleicht noch passiert, muß ich mal sehen. Deshalb für sich gesehen heute ein schöner Wein, der Spaß macht, aber nachkaufen werde ich Gebling-Gewächse künftig wohl eher woanders.

Meine Wertung: 1

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