Heute mal ein Tignanello…

Ich weiß, daß jetzt wohl die meisten Besucher durch die Überschrift erst mal an was geringfügig anderes dachten, aber ich habe mir heute nach langer Zeit „nur“ mal wieder ein Gläschen Grappa gegönnt, der aber auch tatsächlich

Tignanello – Grappa, Antinori, Toscana

heißt und aus der gleichen Lage „Tignanello“ wie der bekannte rote „Supertuscan“ stammt. Er wird aus dem Trester von Sangiovese- und Cabernet-Trauben gewonnen.

Dies ist ein ganz klarer Grappa, in der Nase ein recht geschmeidiger Grappa-Duft mit leichter Fruchtigkeit, die 42 Umdrehungen halten sich vornehm zurück. Am Gaumen auch bei Zimmertemperatur nicht scharf, die gesamte Mundhöhle wird wohlig warm ausgefüllt, ein angenehmer Trestergeschmack breitet sich aus. Der Abgang ist ebenfalls weich, fast samtig und hinterläßt für Minuten einen warmen Nachhall, der die ganze Speiseröhre lang spürbar ist.

Der Tignanello ist ein schöner, weicher Grappa, an dem man relativ lange seine Freude hat. Da kann man nix falsch machen. Er ist allerdings auch nicht so über die Maßen außergewöhnlich und die Tatsache, daß ich ja nur mal alle paar Monate überhaupt was Hochprozentiges in mich hineinschütte und es dementsprechend wohl noch Jahre braucht, bis diese Flasche leer ist (zumal ja andere auch noch da sind), bedingt, daß ein Nachkauf durch mich eher unwahrscheinlich ist.

Vom „richtigen“ Tignanello habe ich übrigens auch noch eine Flasche im Keller, vielleicht muß die ja demnächst mal dran glauben…

Meine Wertung: 1

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