Wayne’s Frühwerk

Einer der bedeutendsten Saxophonisten ist für mich Wayne Shorter, der sowohl in seiner frühen Karriere, später mit Miles Davis, dann mit Joe Zawinul und „Weather Report“ und anschließend häufig wieder unter eigenem Namen einzigartige Stücke in den verschiedensten Genres geschaffen hat.

Ein ganz frühes Album aus dem Jahr 1962 ist

Wayne Shorter – Wayning Moments

auf dem er zusammen mit Freddie Hubbard reinsten Hard Bop bietet. Es entstand in der Zeit, als John Coltrane bereits die Gruppe von Miles Davis verlassen hatte und Wayne Shorter eigentlich als seinen Nachfolger vorgeschlagen hatte, aber der war zu der Zeit bei Art Blakey verpflichtet. Bei Miles Davis gaben sich daraufhin die Saxophonisten ständig die Klinke in die Hand und erst 1964 wurde Wayne Shorter festes Mitglied des zweiten Miles Davis Quintet, welches er fortan entscheidend mitprägte, auch mit eigenen Kompositionen.

Das jetzt gehörte Album ist eine schöne Vorschau auf das, was Wayne Shorter ab 1964 mit dem o.g. genannten Quintet (z.B. „Live in Berlin“, „E.S.P.“) zu bieten hatte.

Meine Wertung: 3

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