Schräge Noten…

…für den E-Bass habe ich mir heute mal wieder angehört:

Doug Wimbish – Trippy Notes for Bass

Der Interpret dieses Albums aus dem Jahr 1999 -übrigens interessanterweise nur in Deutschland erschienen, soweit ich weiß, kommt grob aus der Funk-Ecke, aber damit wäre sein Spektrum zu eng gesteckt. In seiner Musik hat vom Jazz bis zum Hip-hop einiges seinen Platz.

Sonst spielte er viel bei allen möglichen Gruppen / Künstlern im Hintergrund, z.B. den Rolling Stones, Madonna, Annie Lennox, Jeff Beck und Depeche Mode. Aber da durfte er sein Solo-Talent wohl kaum ausleben, hat aber vielleicht besser verdient dabei…

Bekannter wurde er durch die Verwendung von allerlei Effekten beim Spiel mit dem E-Bass, wodurch er die Möglichkeiten zur Führungsrolle dieses Instruments stark erweitert. Aber es sind nicht nur die Effekte, die dieses Album tragen, es ist auch auf der Basseite -nicht immer, aber häufig- sehr melodiös, dabei aber doch recht minimalistisch gehalten. So ein bißchen in die Richtung Downtempo- / Ambient-mäßig, aber wiederum nicht langweilig, wie das meiste Zeugs aus diesen Genres.

Jedenfalls kracht und quäkt und krächzt und wummert und wabert und hallt es auf vielfältigste Weise, wenn Doug Wimbish seinen Bass mit allerlei Gimmicks bearbeitet. Das Ganze hat zwar nicht unbedingt die Grenze zur Genialität überschritten, aber es ist ein sehr eigenständiges und ideenreiches Album, das ich gerne wiederholt aus dem Regal ziehe.

Meine Wertung: 3

 

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