Die Reise zu dem Einen…

Pharoah Sanders ist ein Saxophonist, der einerseits die freie Seite des Jazz bedeutend mitgestaltet hat, andererseits kann er aber auch „ganz normal“ spielen, ohne daß die Musik dadurch in die Beliebigkeit abrutscht. 1979 hat er nach vielen Wechseln bezüglich der Musikverlage sein erstes Album bei Theresa Records aufgenommen, wo er dann für längere Zeit eine Heimat fand:

Pharoah Sanders – Journey to the One

Die Doppel-LP bietet recht eingängigen „Contemporary Jazz“ mit souligen Einlagen, ein bißchen Funk, ein bißchen Bop. Weitgehend eher spirituell ruhig gehalten gibt es aber auch einige musikalische Ausbrüche. Fast schon Unterhaltungsmusik, wenn man sie jetzt noch deutlich trivialisieren würde. Schönstes Stück ist für mich das letzte des Albums, quasi der Höhepunkt: „Bedria“ offeriert ein vibrierendes Saxophonspiel, das bei aller Getragenheit des Themas über die volle Länge von 10 Minuten + fesselt, weil die Themen- und Tonvariationen einfach atemberaubend sind…

Meine Wertung: 3

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