Keller-Bass

Als ausgewiesener Bass-Liebhaber war es eigentlich schon lange Zeit, weinseitig auch mal eine Bassgeige in Glas zu füllen. Das habe ich jetzt mit dem

2014er Grauburgunder – Oberbergener Bassgeige – Erste Lage, Franz Keller, Baden

in die Tat umgesetzt. Der Name der Lage am Kaiserstuhl stammt übrigens von ihrer optischen Anmutung vor der Flurbereinigung. Löss auf Vulkangestein soll für den Geschmack der Weine prägend sein.

Gold- bis Strohgelb ist der GB im Glas. In der Nase intensiv reife Äpfel und Mirabellen sowie gelbe Pflaumen. Am Gaumen die gleiche Fruchtaromatik, ergänzt durch etwas Pampelmuse mit kleinem Bitterton. Ein paar nasse Steine noch. Das Etikett weist staubtrockene 0,8 g/l Restzucker aus und das bestätigt sich auch geschmacklich. Die Säure ist ein bißchen flacher als gewünscht, vermittelt dennoch einen frischen, aber auch kargen Eindruck. Der Abgang ist mittellang und betont die Zitrusseite mit leicht herb-bitterer Note.

Die „Bassgeige“ ist zweifelsfrei ein recht schöner Grauburgunder, der durchaus Spaß macht. Ein paar Quentchen fehlen allerdings, um den Reiz zum Nachkauf auszulösen.

Meine Wertung: 1

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