Friday Night

Letzten Freitag war ich im Kino und habe mir eine Dokumentation über das Leben von Paco de Lucía angesehen, die kurz vor seinem Tod im Jahr 2014 gedreht wurde. Aus diesem Anlaß habe ich mir mal wieder

Al di Meola / John McLaughlin / Paco de Lucía – Friday Night in San Francisco – Live

angehört. Das Album stammt aus dem Jahr 1981, das Konzert wurde mit einer Ausnahme am 5. Dezember 1980 im Warfield Theatre aufgenommen. Drei akustische Gitarren in absoluter Hochform, wobei nur bei zwei von fünf Stücken alle drei Gitarristen zusammenspielen. Jazz meets Flamenco – oder umgekehrt. Egal wie schnell die Musik auch wird -und teilweise ist das Tempo schon ziemlich atemberaubend- in der Regel wird jeder Ton sauber einzeln gezupft, kaum ein „Drüberwischen“ oder sonst ein „Beschiß“ beim Spiel. Zwischendrin gibt’s auch eine Menge improvisierter Stellen oder Seitenhiebe auf andere Genres, z.B. wird in den „Short Tales of the Black Forest“ mal das Pink-Panther-Theme aufgegriffen und James Bond schaut auf dem Album auch mal kurz vorbei.

Das Album gilt als eines der erfolgreichsten Akustik-Gitarren-Alben überhaupt und wurde im deutlich siebenstelligen Bereich weltweit verkauft. Ich habe davon keine LP, dafür aber eine der allerersten CD-Pressungen aus Japan vom 01. Oktober 1982, die sich heute noch in einwandfreiem Zustand präsentiert. Ganz großes Gitarren-Kino!

Meine Wertung: 4

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