…noch ein akustischer Herbie…

Als zweites Album nach „The Piano“ wurde dann wieder etwas rein akustisches aufgelegt, diesmal aber kein Solo-Werk:

Herbie Hancock – Maiden Voyage

Dieses Album entstand 1965, also zu der Zeit, als er bereits festes Mitglied des zweiten Miles-Davis-Quintets war. Währenddessen entstanden auch eine Reihe von Alben unter eigenem Namen und „Maiden Voyage“ hatte sogar -bis auf Miles Davis natürlich- die gleiche Besetzung: Herbie Hancock (p), George Coleman (ts), Ron Carter (b), Tony Williams (dr) und Freddie Hubbard (tp). Alle 5 Stücke sind Kompositionen von Herbie Hancock, was schon etwas ungewöhnlich war, denn zum einen war Hancock da erst 24 Jahre alt und zum anderen war es damals durchaus eher üblich, daß die im Jazz gespielten Tracks Coverversionen von Stücken reiner Komponisten waren, die selber nicht (oder eher selten) öffentlich auftraten.

Alle Stücke sind -ganz modal- eher ruhig gehalten und dabei dennoch sehr eigenständig und spannend gestaltet. Die Themen sind so eingängig, daß das Album auch heute zu den wichtigsten Jazz-Alben generell zählt. Auch wird den mitwirkenden Musikern allgemein beschieden (und ich ziehe da mit), daß alle Glanzpunkte ihres Schaffens auf diesem Album verewigt haben. Insbesondere „Maiden Voyage“ und „Dolphin Dance“ dürften auch weniger versierten Hörern irgendwie bekannt vorkommen, da sie unzählige male zu allen möglichen Gelegenheiten Verwendung fanden.

Noch einer der Meilensteine der Musikgeschichte -nach meiner Meinung zumindest-

Meine Wertung: 4

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