Masada, die dritte

Heute zur Mittagspause ging es weiter mit dem ersten Masada-Zyklus:

John Zorn – Masada: Gimel

Die dritte CD (von 10), die bereits aus dem Jahr 1995 stammt, erinnert stellenweise wieder stark an Ornette Coleman. Harmolodic Music mit dem Touch des Nahen Ostens quasi. Zum ersten Stück „Ziphim“ könnte ich mir gut einen Bauchtanz oder eine Schlangenbeschwörung (oder beides) vorstellen. Manches würde in eine Avantgarde-Verfilmung des „Dschungelbuchs“ passen. Nicht zu vergessen: es gibt auch eine ganze Menge „Filmworks“ von John Zorn. Insgesamt kommen die Kompositionen dieser CD überwiegend recht bildreich bei mir an, d.h. die Musik generiert bei bildliche Abläufe verschiedenster Art, was mir bei den ersten beiden CD’s nicht in dem Maße passiert ist. Das kann natürlich stimmungsabhängig sein, aber der oben angeschnittene Filmmusik-Charakter hat wohl schon was damit zu tun. Es gibt aber auch hier stark improvisiert wirkende Stücke wie z.B. „Katzatz“, das eher ein Klangexperiment ist oder eher schon klassisch wirkenden Bop wie „Hazor“.

Bis dato die beste der gehörten CD’s aus der Reihe, kommen noch 7…

Meine Wertung: 4

 

 

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