Rosé aus NÖ – Relaunch

Mein erster hier vorgestellter Rosé ist der

2013er Cabernet Sauvignon – Rosé, Karl Steininger, Kamptal

von dem ich heute mal wieder eine Flasche aufgemacht habe.

Die Farbe würde ich als mitteldichtes Apricot definieren. In der Nase fallen mir nun Granatapfel und Rambutan auf, auch nicht ganz reife Aprikose. Am Gaumen ebenfalls Granatapfel, deutlich mehr Johannisbeere, etwas Blutorange. Dazu leicht Kreide. Die Säure ist recht ausgeprägt, führt aber nicht zu Gesichtsentgleisungen, davor schützt ein deutlicher Extrakt. Der Abgang ist fruchtig-säuerlich mit einer klitzekleinen Eisennote.

Im Vergleich mit meinen etwas älteren Beschreibungen „der ersten Stunde(n)“ fällt mir auf, daß ich da weniger strukturiert niedergeschrieben habe, was mir aufgefallen ist. Das macht den Vergleich zu den alten Verkostungen manchmal auch für mich etwas schwierig. Ich kann aber mit Gewißheit sagen, daß der Rosé in den letzten eineinhalb Jahren deutlich gewonnen hat. Immerhin soviel, daß es reicht, die Bewertung anzuheben.

Meine Wertung: 2

Nachfolgend der Text der ersten Verkostung vom 31.12.2014:

Zum Silvesteressen gab es zum Einstieg den

2013er Cabernet Sauvignon – Rosé, Karl Steininger, Kamptal

der mir eine Woche vorher bei einer Verkostung bei einem nahegelegenen Weinhändler aufgefallen ist.

Ich weiß nicht mehr, ob ich schon mal einen Rosé aus CS im Glas hatte, dieser hier hat mir aber gleich auf Anhieb Spaß gemacht. Leider sind viele Rosés bei den Winzern ja nur ein Nebenprodukt, was man häufig dann auch schmeckt.

Aber hier hat man einen sehr schön frisch gemachten (12,5 PS), nach roten Früchten schmeckenden Wein, der auch ein sehr ausgewogenes Säure-Süße-Verhältnis hat. Ich persönlich mag es z.B. nicht so sehr, wenn ein Rosé zu sehr nach Erdbeeren schmeckt, was häufig der Fall ist. Dann wirkt der Wein meist künstlich. Hier sind die Fruchtaromen jedoch in keinster Weise aufdringlich. Mich hat an dem Wein nichts gestört (was bei Rosé eher selten der Fall ist), außer daß ich ihn eigentlich zur falschen Jahreszeit getrunken habe, in den Sommer paßt er (noch) besser.

Sicher kein Wein für den ganz hohen Anspruch, macht aber trotzdem viel Freude im Glas, auch wenn es um einen etwas gehobeneren Anlaß geht.

Meine Wertung: 1

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