aus der Praxis

Nachdem ich mit Buckethead angefangen habe, mache ich jetzt mit

Praxis – Transmutation (Mutatis Mutandis)

weiter. Buckethead ist aber auch hier mit von der Partie. Führender Kopf von Praxis ist jedoch Bill Laswell (concieved and constructed by), Buckethead und Bryan Mantia (aka Brain) waren jedoch Gründungsmitglieder und sind auf den meisten Alben der Formation bis 2008 vertreten. Das vorliegende Debut-Album aus dem Jahr 1992 verbindet Elemente aus Metal, Hip-Hop, Jazz und Funk, letztgenanntes Genre wird maßgeblich auch von den (Gast-) Musikern Bootsy Collins und Bernie Worrell transportiert. Diese Melange aus Musikrichtungen, die im realen Musikleben ja eher völlig berührungslos in verschiedenen Paralleluniversen existieren, war schon im Gründungsjahr recht unique und auch heute fällt zumindest mir nicht viel ein, was in dieser Art noch so existiert. Es ist auch schwer für mich, die Musik dieser CD erschöpfend zu beschreiben, weil einfach sehr viel in den 9 Stücken passiert. Von relativ „normalen“ Sequenzen, wie z.B. in „Animal Behaviour“ (auch) zu hören bis zu verschiedensten Extremen wird hier eine ganze Menge geboten.

Wenn man offen für solche (auf den ersten Hör) kruden Mischungen ist, wird man seinen Spaß an dieser quicklebendigen Silberscheibe haben, wer lieber nicht über den Musik-Tellerrand blickt, sollte einen weiten Bogen drum rum machen.

Meine Wertung: 3/4

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