Konversationen…

…zwischen jeweils zwei Musikern ist das Thema des 1994 erschienenen Albums

Karl Berger – Conversations

Die musikalischen Gegenüber bei je zwei Stücken sind Carlos Ward (as, fl), Dave Holland (b), Marc Feldman (v), Ray Anderson (tb), [Karl Bergers Frau] Ingrid Sertso (voc) und James ‚Blood‘ Ulmer (e-g), Karl Berger spielt dabei entweder Piano oder Vibraphon. Ursprünglich aus Heidelberg stammend, ging er in den 60er Jahren über Paris nach New York, arbeite viel mit Don Cherry und später auch Ornette Coleman zusammen. Die Stücke dieses Albums sind weitgehend Eigenkompositionen, teils in Kollaboration mit dem jeweiligen Partner, aber es sind auch Standards wie „Bemsha Swing“ von Thelonious Monk oder „St. Thomas“ von Sonny Rollins (beide hier mal mit Posaune) dabei. So unterschiedlich die Partner, so verschieden sind auch die einzelnen Tracks. Dabei läßt der Hauptakteur seinen Partnern jeweils schon eine ganze Menge Raum und scheint musikalisch fast eher der Folgende zu sein, weiters folgen die Stücke nicht unbedingt seinem Ruf, einer der Trendsetter des deutschen freieren Jazz zu sein. Ist zumindest mein absolut unprofessioneller Eindruck. Das kann man nun bezüglich der Person Karl Berger im Falle dieser Scheibe positiv oder negativ finden, es führt jedenfalls zu einer sehr abwechslungsreichen Stunde, die man vor den Lautsprechern verbringt.

Meine Wertung: 3

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