Malawi Blues

Das heute vorgestellte Album ist noch ganz warm von der Presse:

Malia – Malawi Blues / Njira

Nach dem gemeinsamen Album mit Boris Blank nun wieder „Malia“ als alleiniger Name auf dem aktuellen Cover. Die Stücke auf dieser LP sind getragener, eindringlicher, bluesiger als die Vorgängeralben. Hier tritt die Musik deutlich weiter hinter die Stimme Malias zurück, als dies bei „Convergence“ der Fall war, sie dient hier mehr, als zu führen. Wäre allerdings auch verwunderlich gewesen, wenn Yello-Urgestein Blank nur gedient hätte. Die Texte sind teils („Malawi Blues / Njira“ bzw. „Chipadzuwa“ und am Ende von „Wonder of the World“) in einer mir nicht bekannten Sprache verfaßt bzw. gesungen, wahrscheinlich eine der 12 Stammessprachen Malawis, die alle mit „Chi“ anfangen. Vielleicht Chichewa, das ist zumindest die am weitesten verbreitete Sprache in dem kleinen Land. Die Kompositionen stammen weitgehend von Malia selbst, nur „Moon River“ stammt natürlich von Henri Mancini und dürfte fast allen -ok, zumindest den etwas älteren- bekannt sein, nämlich als Oscar-prämierte Filmmusik in „Breakfast at Tiffany’s“ mit Audrey Hepburn (1961). Die Version von Malia ist sehr minimalistisch gehalten, ein bißchen Soul, ein bißchen Blues, keine Effekte mit Instrumenten oder Stimme, einfach klar und schön.

Wer gerne unaufgeregte Musik mit einer Portion Soul und Blues, vorgetragen mit warmer, tiefer Stimme, mag, der kann hier gefahrlos zugreifen.

Meine Wertung: 3

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