Flüssiges Apfelmus

Neben Kaff und Mineralwasser sind die Säfte aus Südtirol und vom Niederrhein die Getränke, die bei uns am beständigsten immer wieder ihren Weg in den Keller finden. Beim Wein ist dagegen die gewünschte Vielfalt der Grund dafür, daß viele Flaschen nur einmal gekauft werden, auch wenn sie sich als lecker erwiesen haben. Nun gab es heute an der Saftfront mal wieder eine neue Sorte im Glas:

2015er Graue Französische Renette – Apfelsaft, Van Nahmen, Niederrhein

Diese Sorte ist anscheinend vom Aussterben bedroht und nur noch vereinzelt auf Streuobstwiesen zu finden. Dieser Jahrgangssaft hat gemäß Aufdruck 9,5 g/l an Säure und ein Mostgewicht von 60 °Oe. Hergestellt wurden gerade mal 3.010 Flaschen…

Der Saft ist recht dickflüssig und nicht mal am Rand durchsichtig, die Farbe ist ein kräftigeres Ockergelb mit leicht orangem Einschlag. In der Nase süß und mürbe riechend, aber auch mit einer frischen Säurenote. Am Gaumen dann auch ein leichtes Zimt-Aroma, sogar etwas Birne, dabei recht intensiv und geschmeidig. Trotz der hohen Viskosität flutscht der Saft sehr schön. Eine Bemerkung in unserer Runde führte zum Vergleich mit dem bei uns selbst gemachten Apfelmus.

Kann man auch als Schorle trinken, ist mir pur aber lieber. Denn der Saft ist auch so frisch genug und bedarf der klaren Fließhilfe nicht unbedingt. Diese Renette wird -soweit verfügbar- sicher öfters in unseren Keller finden.

Meine Wertung: Nachkauf 3/3

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