Nußwein – Relaunch

 

So, heute mal wieder eine Zweitverkostung:

2013er Nosiola – Vigneti delle Dolomiti IGT, Pojer e Sandri, Trentino

Die Farbe ist immer noch ein eher unauffälliges Strohgelb. In der Nase gleich die erwartete nussige Aromatik, kommt Mandeln am nächsten; fruchtseitig bewegen wir uns auf der Kernobstseite, mittlerweile recht gereift. Am Gaumen dann wiederum die Äpfel und Birnen, bereits etwas mürbe, die Nüsse zeigen sich im wesentlichen in Form von Mandeln. Die Säure ist wie gehabt eher moderat, dennoch recht frisch, bei gleichzeitiger leichter Cremigkeit. Steinige Mineralik gibt’s auch noch, allerdings etwas mehr im Hintergrund. Der Abgang ist immer noch recht lang und zeigt wieder die nussig-fruchtige Aromatik mit eleganter Frische.

Insgesamt ist der Nosiola in seiner Reifung würdevoll, aber sachte vorangeschritten, insgesamt etwas dichter und gelber, runder und eleganter, ohne dabei zu sehr an Frische eingebüßt zu haben. Ist noch nicht auf dem absteigenden Ast, denke ich.

Meine Wertung: Nachkauf 3/3, Gesamt 18/25

Nachfolgend noch der Text der Verkostung vom 23. Februar 2016:

Die Chronologie der zuletzt verkosteten Weine stimmt leider nicht ganz. Diesen Wein habe ich am Tag des WaL-Livestreams nach der Leerung der 3 spanischen Flaschen noch aus dem Keller geholt:

2013er Nosiola – Vigneti delle Dolomiti IGT, Pojer e Sandri, Trentino

Das war quasi der Anlaß, einen Tag später den Sauvignon aus dem gleichen Haus nochmal zu öffnen.

Nosiola ist eine im Trentino autochtone weiße Rebsorte, der Name weist angeblich auf den häufig nussigen Charakter der Sorte hin, auch wenn „Nuß“ eigentlich „noce“ heißt.

Im Glas ist der Nosiola unauffällig strohgelb. In der Nase zeigen sich grüne Äpfel und Birnen und dann eben auch die leicht nussige Aromatik. Dazu später noch etwas Exotik in Form von Papaya, ein paar Steine sind auch dabei. Am Gaumen dann ebenfalls die Äpfel und Birnen, die Nüsse konkretisieren sich zu Mandeln und Haselnüssen. Der Wein wirkt trotz eher moderater Säure recht frisch, bringt einiges an Mineralik in Form einer frisch abgespritzten Terrasse sowie erdiger Noten mit und offeriert über mehrere Minuten einen herb-fruchtigen Nachhall.

Ich habe den Wein nun schon seit längerer Zeit nicht mehr probiert, aber wie der oben verlinkte Sauvignon hat er sich deutlich seit dem letzten mal weiterentwickelt. Das ist nun wieder so ein Weinchen, das qualitativ sicher nicht die allerhöchsten Höhen erklimmt, aber dennoch -auch wegen des Preis-Leistungs-Verhältnisses- so ein Wein ist, den ich mir immer wieder mit Freude kaufen kann.

Meine Wertung: 3

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