Der menschliche Faktor

Heute gab’s zu Mittach mal wieder was von dem Posaunisten, den ich von allen mir bekannten am meisten schätze:

Albert Mangelsdorff & Members – Live / The very human Factor

Wobei „Members“ hier die bzw. einige Bandmitglieder der Klaus Lage Band sind: Michael Küttner (dr, perc, voc), Martin Engelien (b) -spielt auf „Diese eine Welt“ sehr Jaco Pastorius-like-, Beau Heart (keyb) und Bernd Krämer (g). Dies ist nicht die erste bzw. einzige Zusammenarbeit von Albert Mangelsdorff mit den Klaus Lage-Musikern, ich habe hier schon mal ein Album dieser Formation vorgestellt. Während auf dem verlinkten Album aber fast durchweg Coverversionen aus dem Rock- und Pop-Bereich zu hören sind, gibt es hier durchweg Eigenkompositionen, eine von Michael Küttner, die restlichen von Albert Mangelsdorff. Das Genre würde ich irgendwo zwischen Jazz-Rock und jazzigem Instrumental-Pop einordnen. Die Musik lebt in erster Linie vom -natürlich- sehr eigenen Spiel Mangelsdorffs; wenn das nicht wäre, wäre zwar immer noch gut gemachte Musik auf der CD d’rauf, aber sie wäre dann großteils doch eher beliebiger Natur. Ist also was, wenn man sich dezidiert das multiphon gespielte Blechblasinstrument anhören möchte. Vor allem „It ain’t what you do“ ist einfach genial, ist auch solo…

Sicher nicht das allerbeste Album mit AM, für Fans dieses Ausnahme-Musikers aber in jedem Fall sehr interessant. Finde ich…

Meine Wertung: 3

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