30. Weinrunde in München

Bereits am Freitag vorletzter Woche fand die 30. Blindtasting-Runde in München statt (es war einfach viel los und ich konnte mich kaum „am Stück“ mal diesem Beitrag widmen) und zwar im „Wein16“, einem kleinen, aber durchaus auch feinen Laden in der Tengstraße 16. Ursprünglich war gedacht, daß aus drei vorgegebenen Themen das realisiert wird, für welches sich die meisten Teilnehmer finden, aufgrund einer Patt-Situation wurde dann einfach „Bordeaux gegen Supertoskaner“ d’raus. Bei ersterer Gegend sieht’s bei mir zur Zeit ganz mau aus, aber aus der Toskana war ein bißchen superiges da.

Prolog:

Zu Beginn erst mal zwei Einsteiger:

Wein A: 2015er [Melon de Bourgogne] – Muscadet – Granite – Sèvre et Maine AC, Domaine de l’Ecu, Vallée de Loire

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Ein helleres Strohgelb im Glas, in der Nase gelbe, leicht mürbe Äpfel, Kirschblüten und etwas Majoran. Geschmacklich frisch-grünlich, weniger gelbe Aromen als vom Bukett versprochen, leichtes Bakelit-Bitterchen, sehr grüne Apfel mit Pomeloschalen. Der Abgang ist ebenfalls auf der frisch-kräuterigen Seite angesiedelt und dabei mittellang.

Soweit ein ganz netter Spaßwein, den man aufgrund seiner animierenden Säurestruktur ganz gut wegschlabbern kann, muß man aber nicht kistenweise haben…

Meine Wertung: Nachkauf 1/3, Gesamt 16/25

Wein B: 2016er Weissburgunder – Grande Réserve – trocken – Qw, Bietighöfer, Pfalz

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Zu diesem Wein wurde uns gesagt, daß er schon 10 Tage offen sei…

Im Glas ein leicht ockeriges Gelb, bukettmäßig etwas nussig mit hellem Tabak und Lebkuchengewürz. Am Gaumen dann Kaktusfeige, Netz- und Honigmelone (ohne Breitenwirkung!) leicht Birne und mürber Apfel, dabei ganz leicht reduktiv. Dazu gibt’s eine moderate, aber wirksame Säure, dezente Holzaromatik und ein paar hydrogencarbonatige Steinchen. Der Abgang ist in erster Linie fruchtig mit distinguierter Holz- / Kräuternote (vorrangig Beifuß).

Dieser WB präsentierte sich in erstaunlich guter Verfassung, jedenfalls wurde mein Interesse geweckt, herauszufinden, wie sich der Wein über eine so lange Zeit mit Luft entwickelt.

Meine Wertung: Nachkauf 2/3, Gesamt 18/25

Drama:

Jetzt wird’s ernst:

1. Wein: 2016er Blanc Fumé – Cuvée – trocken – Landwein Rhein, Dorst & Consorten, Pfalz

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Dieser Pirat ist offiziell ein reiner Sauvignon Blanc, tatsächlich sind aber immerhin 40 % Sémillon dabei (andere Quellen sagen 20 %), womit der Wein diesbezüglich mit weißen Bordeaux-Blends gleichzieht.

Im Glas dicht goldgelb, in der Nase deutlicher Holzeinfluß mit etwas Torf und Tabak, weiters Waldlaub, Malz und Rinde. Am Gaumen ist die Holzaromatik ähnlich, nur die malzige Komponente taucht hier nicht auf. Hier gibt’s dafür nicht gerade wenig gelbes, ankandiertes Kern- und Steinobst, dem eine relativ potente Säure entgegensteht. Der Abgang ist ziemlich lang, auch hier klare Holzbetonung, die Säurestruktur wirkt an dieser Stelle am gelungensten, im Finale ein kleines, aber schönes Bitterchen.

Ziemlich viel, aber auch sehr gut gemachtes Holz macht diesen Wein aus, den wir mehrheitlich tatsächlich dem Bordelais zugeordnet haben. Hat allerdings auch einen recht stolzen Preis, für mich bei aller unbestrittenen Qualität zu viel für eine Nachkaufwertung.

Meine Wertung: Nachkauf 1/3, Gesamt 21/25

2. Wein: 2014er Aska – Cuvée – Bolgheri DOC, Banfi, Toscana

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Dieser Wein ist eine Cuvée aus hauptsächlich Cabernet Sauvignon mit ein paar Prozenten Cabernet Franc.

Die Farbe ist ein dunkles Rubinrot mit mittlerer Transparenz, ganz leichte braune Schlieren am Glasrand. Die Nase bekommt’s erst mal mit angedörrten Pflaumen noch vor der Kompottphase zu tun, dazu Mandeln, Kakao, Eichenholz, Lederkragen, etwas speckig wirkend; mit Luft kommen dann auch einige grüne Aromen dazu. Am Gaumen dann eher Johannisbeere, leicht grüner Pfeffer, viel schlanker wirkend als vom Bukett angekündigt. Tannine gibt’s kaum, dafür etwas mehr 75er Schokolade und Bakelit, die Säure erscheint recht schlank bemessen, ist aber doch wirksam. Der Abgang ist auch eher von der grünen Sorte, im Finale blitzen Magnesium und Eisen auf, dafür ist hier die Säure recht gut bemessen.

Ist kein schlechter Wein, aber auch kein wirklich guter. Vor allem wird er mit der Zeit immer grüner und spitzer. Also: schnell trinken!

Meine Wertung: Nachkauf 1/3, Gesamt 17/25

3. Wein: 2011er [Merlot] – Cadet Fontpierre – Cuvée – Saint-Emilion Grand Cru AC, Moulin du Cadet, Bordeaux

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Dies ist der Zweitwein des Guts, welches übrigens gemäß einiger Netzfundstellen die Bio-Bewirtschaftung zwischenzeitlich wieder aufgegeben haben soll.

Die Farbe ist ein helleres Rubinrot, mittel transparent, in der Nase Schlehen und etwas Aronia, ganz leicht Staub sowie Pflastersteine („Blauköpfe“) und eine marginale Holzaromatik. Am Gaumen recht dünn wirkend, wenig Tannin, zwar eine schöne Säure, aber wahrscheinlich nur, weil diese kein substantielles Gegenüber hat. Der Abgang offeriert etwas Laub und angebrannten Gummi, ist mittellang und zeigt im Finale ein Chininbitterchen.

Diesen Wein fand ich trotz einige Kanten insgesamt eher langweilig, mehr fällt mir dazu nicht ein.

Meine Wertung: Nachkauf 1/3, Gesamt 15/25

4. Wein: 2015er Château du Colombier – Cuvée – Bordeaux AP, Pierre Laforest, Bordeaux

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Dieser Wein wurde gemäß Rückenetikett in Deutschland durch die „Pierre Laforest Vins de France GmbH“ in Rümmelsheim abgefüllt, die zum Pieroth-Konzern gehört. Das Weinhaus „Pierre Laforest“ hat seinen Stammsitz übrigens im Burgund, soweit ich das im Netz recherchieren konnte und hat Weine aus so ziemlich allen französischen Regionen im Sortiment. Aus was diese Cuvée im Einzelnen besteht, habe ich allerdings nicht herausfinden können.

Im Glas ein mittleres Granatrot, mittel transparent, in der Nase frische Pflaume und helles Holz, etwas Ledertasche und Karamell. Am Gaumen dann deutlich tanninhaltig, zwar relativ sanft, aber von einigen Phtalaten (Weichmachern) begleitet, dazu deutlich alloholisch. Weiters Magnesium und Eisen in nicht mehr so schöner Konzentration bzw. Textur, ein paar herbe Steinchen gibt’s auch. Dazu eine spitze und kaum integrierte Säure. Leider ein recht langer Nachhall, der hauptsächlich der spitzen Säure Raum bietet.

Nö, das war nix, wird vor allem mit frischer Luft recht schnell und deutlich schlechter!

Meine Wertung: Nachkauf 0/3, Gesamt 12/25

5. Wein: 2003er Tignanello – Cuvée – Toscana IGT,  Antinori, Toscana

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Dieser Jahrgang des Tignanello besteht aus 80% Sangiovese, 15% Cabernet Sauvignon und 5% Cabernet Franc.

Die Farbe ist ein dunkles Granatrot mit deutlich bräunlichen Rändern. Bukettmäßig gibt’s angedörrte Pflaumen sowie angemaischte Waldbeeren und schwarze Johannisbeeren, leicht kompottig warm, aber noch auf der angenehmen Seite; dazu eine gut dosierte Mischung aus Leder, Zeder, Waldboden und feuchtem Laub. Am Gaumen zeigt sich noch eine deutliche Tanninstruktur, irgendwie harsch und geschmeidig zugleich, dabei aber nicht adstringierend. Die Frucht, die noch da ist, wirkt zwar etwas angekocht, dennoch hat der dichte Extrakt eine super Textur, die auch nicht sättigend wirkt. Die Säure ist sehr geschmeidig, dazu gibt’s ein leichtes Schieferbitterchen. Der Abgang ist von deutlicher Länge mit erstaunlich lebendiger Frucht (Feige und Schwarzkirschen), dazu ein leichtes Duroplast-Bitterchen. Die Säure macht ebenfalls Spaß, sie verhindert vor allem sehr gut, daß der mächtige Druck, den der Wein aufbaut, einen nur noch platt macht.

Der 2003er Tignanello ist sicher nicht einer der besten Jahrgänge, insofern war hier schon die Befürchtung da, daß da nur noch gekochte Marmelade aus der Flasche kommt. Tatsächlich aber ist er auf recht hohem Niveau in Würde gealtert und gibt kaum Anlaß zum meckern. Da würde mich nun schon -trotz des nicht ganz geringen Preises- interessieren, wie dann einer besseren Jahrgänge daher kommt.

Meine Wertung: Nachkauf 2/3, Gesamt 22/25

6. Wein: 2012er Château Beauregard – Cuvée – Pomerol AC, Château Beauregard, Bordeaux

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Hier haben wir es mit einer Cuvée aus 70 % Merlot und 30 % Cabernet Franc zu tun.

Ein dunkles Rubinrot mit wenig Transparenz zeigt sich im Glas; für die Nase gibt’s Steinpilze, Schwarzkirschen, frische Pflaumen, später auch Blau- und Heidelbeeren; weiters Roastbeef im Kräutermantel, Frischleder und Vollmilchschokolade. Am Gaumen ist die Schokolade dann deutlich dunkler (60 %), dazu viel konzentrierte Waldfrucht sowie Schwarzkirsche, durch nicht wenige Gerbstoffe mit einer gewissen Kantigkeit ausgestattet, die super balancierte Säure hält aber alles gut in der Waage. Auch der Abgang wirkt zwar leicht eckig, die differenzierte Frucht und das distinguierte Holz machen aber ein lang anhaltendes Vergnügen daraus.

Ich bin ja nicht so der große Bordeauxinger, aber sowas lasse ich mir dann schon eingehen! Braucht aber wahrscheinlich noch 5 oder mehr Jahre, um seinen Zenit zu erreichen, dennoch schon jetzt mit viel Spaß zu trinken.

Meine Wertung: Nachkauf 3/3, Gesamt 22/25

7. Wein: 2012er Château La Tour de By – Cuvée – Médoc AC, Marc Pagès, Bordeaux

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Dies ist eine Cuvée aus 60 % Cabernet Sauvignon, 35 % Merlot und 5 % Petit Verdot.

Die Farbe ist ein dunkleres Rubinrot mit mittlerer Transparenz. Bukettseitig gibt’s Pflaumen und Kirschen in frischer Form, das Holz präsentiert sich recht sanft mit Leder und etwas Karamell. Am Gaumen kommen noch Johannisbeeren dazu, dezent staubig, etwas Magnesium, kantiges Tannin, die Säure steht etwas abseits in der Gegend ’rum. Der Abgang ist zwar von schöner Länge, aber auch hier kantelt die Frucht im Nicht-Zusammenspiel mit der Säure etwas.

Die genannten Ecken und Kanten sind nun keine von der Sorte, die dem Wein zusätzlich Charakter verleihen, sie machen ihn aber auch nicht wirklich schlecht. Wirkt einfach ein bißchen unaufgeräumt.

Meine Wertung: Nachkauf 1/3, Gesamt 17/25

8. Wein: 2010er Château du Glana – Cuvée – Saint-Julien AC, Château du Glana, Bordeaux

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Dies ist eine Cuvée aus 60 % Cabernet Sauvignon und 40 % Merlot.

Farblich ein dunkles Granatrot mit wenig Transparenz, für die Nase gibt’s Zigarrenkiste, dahinter Datteln und Pflaumen, wirkt weich und druckvoll zugleich. Am Gaumen herrscht auch das Holz vor: Tabak sowie Schultasche; fruchtseitig wieder Datteln, Feigen und kandierte Grapefruit, dazu eine recht potente Säure. Der Abgang ist im Ansatz erst mal etwas sperrig, dabei aber doch animierend, durch die nicht unerhebliche Länge wird die Aromenanalyse recht detailliert.

Recht voll wirkender Wein, der aber nie zu viel ist, er hat nirgendwo ein Loch oder bietet Grund zur Meckerei, weil irgendwelche Komponenten nicht sauber genug aufeinander abgestimmt sind. Ist für mich gerade in einer sehr schönen Phase, da wäre es auch interessant zu wissen, wie der Wein in jünger geschmeckt hätte bzw. wo die Reise noch hingeht.

Meine Wertung: Nachkauf 2/3, Gesamt 21/25

Epilog:

Zum Abschluß gab’s dann noch eine ganze Reihe weißer Sachen:

Wein C: 2015er Riesling – Ockfener Bockstein – Kabinett – Große Lage, Nik Weis – St. Urbanshof, Mosel

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Ein deutliches Goldgelb im Glas, bukettmäßig gibt’s viel weißen Flint, Bariumchlorid und einen gelb-orangen Zitrusmix. Am Gaumen deutlich fruchtsüß, der Fruchtextrakt bestimmt sich im wesentlichen aus Limetten-, Zitronen- und Ugliaromen. Dem Ganzen steht eine recht straffe Säure gegenüber, dennoch spüre ich einiges an „freiem Zucker“, der aktuell sogar noch etwas kratzig ist. Der Nachhall hallt in erster Linie mit deutlichem Zitrus-Ananas-Extrakt, auch hier ist der Zucker (noch?) nicht gemäß meinen Vorlieben eingebunden.

Die Aromatik fand ich von der Dichte und Varianz her eigentlich recht schön, aber das Süße-Säure-Spiel gefällt mir persönlich hier nicht so sehr. Kann gut sein, daß sich das im Laufe der Jahre noch deutlich einschleift, aber aktuell ist mir dieser Große-Lage-Kabi fast zu klebrig. Dazu muß ich aber auch sagen, daß ich bei Mosel-Kabis generell recht heikel bin und nur solche Sachen wirklich angenehm finde, die den Restzucker quasi perfekt einbinden.

Meine Wertung: Nachkauf 1/3, Gesamt 17/25

Wein D: 2014er Riesling – Binger Scharlachberg – trocken – Qw, Bischel, Rheinhessen

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Die Farbe ist ein helleres Goldgelb, für die Nase gibt’s süßen Flint, etwas Ananas, Pomeloschale und Pampelmuse. Am Gaumen dann gesteinsgepuderte Frucht, deutlich herb mit sehr frischer Säure. Der Abgang ist von schöner Länge, dabei herb-frisch-steinig.

Das kommt meinen Riesling-Vorlieben schon etwas näher…

Meine Wertung: Nachkauf 2/3, Gesamt 19/25

Wein E: 2007er Viura – Viña Gravonia – Crianza – DOC Rioja, López de Heredia – Viña Tondonia, Rioja

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Hier haben wir ein recht sattes Goldgelb im Glas, das Bukett wirkt leicht oxidativ, die Fruchtseite kommt mit Apfelkonzentrat, reifem Gouda, Nachtkerze und Pulpe (der Papierschlamm, wie er zur Papiermaschine gefördert wird) daher. Geschmacklich fällt als erstes die Spannung zwischen der oxidierten Frucht und der straffen Säure auf, dann kommen eine leichte Sherry-Note, weißes Holz, Zement, nasse Terrasse und auch ein paar „weiße Tannine“ dazu. Langer, salzig-mineralischer Abgang mit vielen Aromafetzen, für die mir zu fortgeschrittener Stunde (und bei leicht erhöhtem Blutalloholgehalt) im Detail die Worte gefehlt haben.

Die Weine von López de Heredia sind einfach eine eigenständige Klasse für sich, beim „Viña Gravonia“ bekommt man besonders viel außergewöhnlichen Wein für’s Geld. Schmeckt aber sicher nicht jedem…

Meine Wertung: Nachkauf 3/3, Gesamt 22/25

Wein F: 2007er Pinot Blanc – Cuvée Précieuse – Vin d’Alsace AC, Pierre Frick, Alsace

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Laut Beschreibung des Weins auf der Heimseite des Guts besteht die Cuvée Précieuse zu 100 % aus Auxerrois, welche ja auch eine weiße Burgundersorte ist. Vielleicht auch nur ein Schreibfehler dort?

Dieser mit einem Kronkorken verschlossene Wein ist fast schon bernsteinfarben, reichlich oxidative Nase, schwer bestimmbare Frucht, am ehesten vielleicht geschwefelte Apfel-, Birnen-, Quitten- und Pfirsichringe. Am Gaumen trotz der oxidativen Noten recht „schmatzig“ mit einer effektiven Säure. Der Abgang ist von schöner Länge mit in erster Linie herb-oxidativen Komponenten.

Irgendwie wirkt der Wein anfangs ein bißchen „d’rüber“, andererseits ist er aber dennoch voller Leben. Sehr eigenes Zeuch, wird auch nicht jeder mögen, ich fand’s jedoch spannend.

Meine Wertung: Nachkauf 2/3, Gesamt 20/25

Wein G: 2016er Riesling – Birkweiler Kastanienbusch – trocken – Große Lage – GG, Ökonomierat Rebholz, Pfalz

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Schön goldgelb im Glas, der Geruchssinn bekommt zuerst eine deutliche Flint- und Schiefermischung ab, knapp dahinter dann Ugli, Pampelmuse und etwas Blutorange, allesamt leicht ankandiert, aber dennoch frisch wirkend. Am Gaumen wirkt die Frucht ebenfalls dicht und frisch zugleich, die Säure ist straff und fast ungestüm, dazu eine herbe Steinunterlage. Der Abgang ist lang und irgendwie tänzelnd, parallel frisch, dicht und leicht, entwickelt ordentlich Zug, belastet dabei aber nicht.

Ist aus meiner Sicht noch deutlich zu jung, macht aber jetzt schon Spaß, wenn man mit frechen, leicht vorlauten Frischlingen kein Problem hat, allerdings wäre mir der aufgerufene Preis von gut 50 Euronen / Fl. für so eine Jungweinvernichtung doch zu viel. Zeigt aber deutlich Potential, würde ich gut 5 Jahre ruhen lassen.

Meine Wertung: Nachkauf 2/3, Gesamt 20/25

Fazit:

Eine sehr schöne Runde mit der interessanten Erkenntnis, daß es nicht unbedingt leicht ist, Bordeaux und Supertoskaner klar auseinanderzuhalten. Schön auch für mich, daß es bei den Bordeaux-Weinen eine etwas breitere Mischung aus den verschiedenen Apellationen sowie auch von ganz unten bis etwas gehobener gab (gerade im Bordeaux kann man ja recht viel Geld für eine Flasche Wein investieren, wenn man möchte). Allerdings machten mir die Weine des Epilogs dann doch am meisten Freude, da waren ja einige Geschosse dabei. Eigentlich sollten wir uns aus einer Reihe von Flaschen eine als Absacker aussuchen, aber dann wurde bereitwillig nach und nach doch die ganze Riege geöffnet… 🙂

Vielen Dank an die beiden Ausrichter incl. dem passenden Catering, die Runde wird mir sicher länger in positiver Erinnerung bleiben!

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