Nix DAC, nur Qw

Heute bot sich zum vermeintlich einfachen Abendessen, bestehend aus Kartoffelpuffern mit Apfelmus (natürlich selbstgemacht!) folgender Österreicher an:

2013er Grüner Veltliner – Kapellenberg – trocken – Qw, Seher, Weinviertel

Leuchtendes Goldgelb im Glas, COzweit noch ein bißchen, das Bukett zeigt sich recht mineralisch in Form von Torf und süßlichem Pfeifentabak mit etwas Flint, dahinter Aprikose und Khaki. Am Gaumen aromatisch ähnlich, die Frucht hier etwas deutlicher, zusätzlich gibt’s ein schönes, leicht herbes Steinbett, die Säure ist aufgrund des leichten CO2-Anteils sehr lebendig und bizzelt gemeinsam mit dem Pfeffer etwas. Der Abgang ist ebenfalls recht frisch und extraktgeladen zugleich, hält gut zwei Minuten lang an und mündet in ein pfeffrig warmes Finale.

Dieser non-DAC-GV (keine Ahnung warum, erschien mir zumindest nicht untypisch) hat zum einen von allem ordentlich was zu bieten, ist super balanciert und insbesondere von der Mineralik schon recht eigenständig. Die Flaschenleerung erfolgte daher in rekordverdächtiger Zeit. Kurz und knapp: sehr viel Wein für’s Geld…

Meine Wertung: Nachkauf 3/3, Gesamt 21/25

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