Kleb-Stoff

Vor einigen Tagen wurde noch folgender Zweigelt von extern in eine unserer Runden eingebracht:

2010er Zweigelt, Schwarz, Burgenland

Dieser Wein wurde von weitläufiger Verwandtschaft des Spenders selbst gekeltert und ist nicht für den Verkauf bestimmt, sondern nur für den Eigenbedarf. Daher dann auch die sehr rudimentäten Angaben auf dem Etikett; auf der Rückseite gibt’s auch keine weiteren Informationen. Genaueres habe ich nicht herausgefunden, jedenfalls hat dieser Wein nichts mit dem Weingut Hans Schwarz aus Andau zu tun.

Der Zweigelt ist praktisch blickdicht und schwarzrot, für die Nase gibt’s sehr intensiv Uhu, Menthol und Allohol, dahinter kann man auch was dunkelfruchtiges erahnen. Am Gaumen auch in erster Linie Klebstoffe, weit in der zweiten Reihe undifferenzierbare rote Früchte. Der Abgang ist vom gleichen Kaliber.

Leichte Klebstoffnoten können in der richtigen Dosis eine willkommene Kante darstellen, hier kleistern sie jedoch alles restlos zu, so daß das für mich kein Vergnügen war. Ist vielleicht ganz gut so, daß es den Wein nicht zu kaufen gibt…

Meine Wertung: Nachkauf 0 von 3, Gesamt 5 von 25

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