Auch vermeintlich einfacher Chardonnay kann Freude machen…

Heute schon wieder Österreich, diesmal aber weit weg von jeglichen avantgardistischen Ambitionen:

2017er Chardonnay – trocken – Qw, Grassl, Carnuntum

Farblich ein sehr helles Goldgelb, nasenmäßig anfangs verhalten, mit einer halben Stunde Luft entwickelt sich dann aber eine recht deutliche Frucht in Richtung gelber Pitahaya, gelber Pflaume und Mirabelle, ganz leicht auch Bananensoufflée mit Butterscotch-Sauce. Geschmacklich eine ähnliche, frische Frucht, etwas gelber vielleicht, mit leichtem Gerbstoffmantel, für die Rebsorte eine ziemlich frische Säure, die eine leichte Cremigkeit klar auf der beschwingten Seite hält. Steinchen spielen hier eher latent mit, diese haben dann aber beim Nachhall noch ihren Auftritt, vor allem beim ausgedehnten Finale sorgen diese leicht herb-bitter für großes Vergnügen.

Für einen eher etwas kleiner angelegten und zudem noch recht jungen Wein ist dieses Exemplar dann doch schon recht groß geraten, jedenfalls gibt’s für roundabout 9 Euronen pro Fläschchen absolut nix zu meckern; wenn man einerseits nach unkompliziertem, aber andererseits auch nicht anspruchslosem Chardonnay-Genuß sucht, ist man hier nicht ganz falsch.

Meine Wertung: Nachkauf 2/3, Gesamt 18/25

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