Wunder-Riesling

Letzten Mittwoch schon haben wir mal wieder was leicht angereiftes aus Österreich aufgemacht:

2011er Riesling – Dürnsteiner Wunderburg – trocken – Qw, Pichler-Krutzler, Wachau

Im Glas ein recht sattes Goldgelb mit leichtem braunen Schimmer, das Bukett ist recht intensiv mit gelb-orangem Zitrusextrakt und Zanzibar-Ananas sowie als Beigabe etwas Paraffin / Bienenwachs / Karamell. Am Gaumen einerseits recht opulent ein Konzentrat von Blutorangen, Pomelo und Ugli, andererseits eine kernige und dennoch unaufdringliche Säure, weiters etwas schwarzer Pfeffer, wieder ein Hauch Kerzenwachs sowie ein torfiges Bitterchen auf deutlichem Salzbett. Der Nachhall hallt ziemlich lang, den Ton gibt der leicht rauchig-bittere Zitrusextrakt an, auch hier frisch-opulent.

Ich liebe solche Dickweine, wenn sie aufgrund einer perfekten Säurestruktur so unbeschwert dahinflutschen, genau das trifft auf den „Wunderburg“ in höchstem Maße zu, dazu einige schöne Kanten incl. dem vom GV herübergewehten „Pfefferl“ mit Salzkruste, sehr schön!

Meine Wertung: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 23 von 25

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