Schaum in Venezia – Teil 1

Wir waren letzte Woche ein paar Tage in Venedig respektive Venezia, und weil die beste Frau von allen bei recht hohen Außentemperaturen am liebsten in die Richtung der sehr trockenen Schäumer schaut, haben wir uns dort praktisch nur von Blubberwasser ernährt, zumindest was die Alkoholica angeht. Los geht’s mit dem

[2015er] [Chardonnay] – brut – Franciacorta DOCG, Enrico Gatti, Lombardia

Gemäß Rückenetikett erfolgte die Tirage in 2015, Sboccatura (bzw. Dégorgement) erfolgte dann im April 2018.

Im Glas ein helleres Goldgelb, mittlere Perlage mit einiger Beständigkeit, in der Nase gleich knochentrocken wirkend mit leicht angeheften Äpfeln wie Sternrenette oder Jakob Fischer; etwas herbe, nasse Terrasse. Am Gaumen ebenfalls eher brut nature als brut anmutend, wirkt trotz dem gar nicht soo übermäßig vorhandenem Extrakt aber gar nicht staubig, sondern sehr ausgewogen und belebend. Die deutliche Säure mit Pomelo und etwas Limette im Gepäck verrichtet ihre Aufgabe souverän.
Auch der sehr lange Abgang ist angenehm herb-frisch mit leicht grünlich-bitterem Finale.

Superschöner Schäumer, der einem den ersten heiß-schwülen Abend in Venedig erheblich verschönerte…

Meine Wertung: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25

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