Untypisch typisch

Gestern gab’s bei vielen Grädern im Schatten den

2017er Sauvignon Blanc – trocken – Qw, Grassl, Carnuntum

Im Glas ein helleres Strohgelb, nasenmäßig gleich deutlich SB mit relativ reifen Jostabeeren, weißen Johannisbeeren, ein paar Holunderblüten, dazu Estragon und Stroh, ein Hauch Pfefferminze sowie was dezent braunwürziges. Am Gaumen wiederholt sich das Ganze in etwa, macht hier einen etwas milderen Eindruck ohne auch nur irgendwie ins cremige bzw. in die Breite zu gehen, die Säure ist deutlich und gleichzeitig etwas distinguiert, wird anfangs durch etwas CO2 ergänzt. Steine bzw. Mineralien gibt’s leicht in Form von gelöschtem Kalk. Der Abgang ist ziemlich lang, dabei kräuterig-fruchtig mit hoher, aber nicht zu lauter Intensität, vom leicht pfeffrigen Estragon-Finale hat man über drei Minuten was.

Recht intensiver, dabei von den Grundaromen eigentlich recht typischer, aber untypischerweise zur Gelbaromatik hin verschoben, dabei gar nicht „lauter“ SB mit ansprechender Kräuter-Würze-Seite, sehr erfrischend und süffig, aber mit deutlichem Anspruch. Und das Ganze im Basisweinbereich mit einem super PLV.

Meine Wertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25

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