Kroatisches Mitbringsel

Heute habe ich mal einen Wein probiert, der in der Bekanntschaft aus Kroatien mitgebracht wurde. Zum Zeitpunkt des Probierens war er schon 3 Tage offen, die Hälfte des Inhalts wurde im Kühlschrank aufbewahrt. Es handelt sich um den

2017er Cabernet Sauvignon – Princ s Dunava – suho – KV – Vinogorje Baranja, Vina Belje, Podunavlje

Im Glas ein etwas rostig-schmutzig wirkendes, dunkles Granatrot, für’s Näschen gibt’s -nachdem der CS einigermaßen auf Betriebstemperatur gekommen ist- ein leicht staubig wirkendes und recht intensives Kirsch-Pflaumenkompott mit nur geringer Alk-Fahne, dazu etwas Süßholz und Zuckerrübenschnipsel. Am Gaumen dann recht deutliche Tannine mit mittlerer Adstringenz, die Frucht fällt hier stark ab und hinterläßt ein deutliches geschmackliches Loch, mit etwas Verzögerung tauchen dann einige Leichtmetallbitterchen auf, die sich jedoch nicht übermäßig daneben benehmen. Der Abgang ist relativ lang, hier fällt die Säure am meisten und postivisten auf, das Finale gehört dann wieder den Leichtmetallen wie Magnesium und Aluminium.

Das ist ein eher unauffälliger Zechwein, durchaus ordentlich gemacht, leider kann das Mundgefühl und der Abgang bei weitem nicht das halten, was das Bukett noch verspricht. Der CS soll sich übrigens in den drei offenen Tagen nicht großartig verändert haben. Großen Spaß macht das nicht, strengt aber auch nicht weiter an…

Meine Wertung: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 12 von 25

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