Der geschenkte Gaul…

…ist ja derjenige, dem man nicht ins Maul schaut, ich hab’s aber trotzdem getan. Es ist nicht das erste mal, daß ich von diesem Weingut an der Obermosel was geschenkt bekam, bis jetzt war aber nichts wirklich spaßbringendes dabei. Deshalb hat’s auch eine Zeit lang gedauert, bis ich mich an den

2016er Grauer Burgunder – Nenninger Schloßberg – trocken – Spätlese – trocken – Pw, Carlshof, Mosel

’ran gewagt habe. Immerhin interessant ist die Herkunft des Weins, er kommt nämlich vom äußersten südwestlichen Zipfel der Obermosel, welche hier schon zum Saarland gehört. Deshalb hat die amtliche Prüfnummer „SL 19 19 3 17“ auch so gar nichts mit einer solchen aus Rheinland-Pfalz zu tun; also auch wenn das Ganze zur Weinbauregion „Mosel“ gehört, geprüft wird in diesem Fall wohl im Saarland. Das war dann aber auch schon das Interessanteste an dieser Spätlese, soviel vorweg.

Im Glas ein graugelbes, sehr helles Zitronensaftgelb, in der Nase recht verhalten, traubig mit etwas Allohol. Am Gaumen wenig Frucht, die allerdings etwas plakativ, die Säure ist dafür ganz gut in Schuß, Zuckerschwänzchen gibt’s keines. Der Abgang ist eher kurz bemessen, am längsten hält sich ein weiniger Alkopop-Eindruck.

Diese Spätlese hat nun leider so gar nichts, was auch nur irgendwie ein bißchen Spaß machen könnte. Zumindest ist der Spender mit den Weinen wohl recht zufrieden, er ist nämlich seit Jahren Stammkunde dort. So unterschiedlich können die Geschmäcker sein, ich werd’s wohl eher nicht…

Meine Wertung: Nachkauf 0 von 3, Gesamt 7 von 25

 

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