Thermen-Riesling

Der zweite Wein des gestrigen Abends stammte aus dem Paket, welches ich vor ein paar Wochen vor Ort rund um Traiskirchen / Gumpoldskirchen geschnürt habe:

2017er Riesling – trocken – Qw, Freigut Thallern, Thermenregion

Die Farbe ist ein mittleres Strohgelb, in der Nase erst ein bißchen dropsig, nach gut einer halben Stunde dann wird die Frucht deutlich ernster in Form von Pfirsich und leicht Khaki. Am Gaumen ist die Frucht cremig-frisch mit leicht lehmiger Mineralik ohne dabei anstrengend zu werden; die Säure wirkt eher moderat, ist aber effektiv. Der Abgang ist recht lang und betont vor allem die angecremte Frucht, die distinguierte Säure hält das Ganze gut flüssig.

Daß Rieslinge aus der Thermenregion mit deren eher lehmig-schweren, aber eben auch kalkhaltigen Böden nix hyperspritziges wie aus Gegenden mit kargeren Böden sein können, war mir von vornherein klar. Ich finde diese Interpretation der Rebsorte aber recht interessant, ist mit „üblichem“ Riesling nicht vergleichbar und paßt auch essenstechnisch eher zu Gerichten, zu denen auch weiße Burgundersorten ganz gut passen könnten.

Meine Wertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25

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