…nicht so schlimm wie befürchtet…

Gestern habe ich aushäusig noch was zum Kochen gebraucht, eins der möglichen Opfer war eine Flasche

oJ [Cuvée] – Carta Nevada – Premium – seco – Cava [DO], Freixenet, Catalunya

Ist übrigens aus den dortigen Standardsorten Macabeo, Xarel·lo und Parellada gemacht; wie lange genau die Flasche dort schon ’rumlag (mindestens zwei Jahre), bzw. wann sie produziert wurde, konnte ich nicht näher eingrenzen, die Lot-Nr. gibt hierzu jedenfalls keinen klar deutbaren Hinweis.

Sehr helles Grüngelb, mäßige Perlage, hält aber gut durch. Riecht recht intensiv zitrisch nach Zesten von Limtte und Pomeranze, zuerst dachte ich tatsächlich an Riesling. Geschmacklich kommt zur Zitrusfrucht dann noch was kalkig-specksteiniges dazu, der Fruchtextrakt mit angeschlossener Restsüße bewegt sich knapp vor der Klebegrenze. Auch der Abgang ist zwar ordentlich süß, Säuren und Agrumen sowie ein leichtes Pomeranzen-Bitterchen halten jedoch wacker dagegen, sodaß sich selbst bei mir keine allzu große Anstrengung ergibt.

Hatte ich mir wesentlich schlimmer vorgestellt! Ist zwar nix nachkaufreflexauslösendes, aber ich kann’s zumindest schmerzfrei trinken bzw. probieren. Denn der Großteil wanderte eh ins Risotto, hat da eine recht gute Figur gemacht. Und angesichts des Preises -der je nach Netzquelle auch mal unter 4 Euronen liegen kann (bei Rewe für 3,77 EUR)- kann man eigentlich nicht wirklich meckern…

Meine Wertung: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 15 von 25

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