Zwei Jahre in einer Flasche

Heute mal ein Schäumer aus Norditalien, der Trauben aus zwei Jahrgängen -und zwar zu 65 % Chardonnay und zu 35 % Pinot nero (Sboccatura 2018)- in einer Flasche vereint:

2013 / 2014er Cuvée – extra brut – Vino Spumante, Pojer e Sandri, Trentino

Im Glas ein helleres Goldgelb, mittlere, feine Perlage mit guter Beständigkeit. Riecht erstmal nach Apfelsäure, dann nach den gelben, aber doch frischen Äpfeln selbst, ganz leicht Mirabelle, ein Hauch Wurzelbrot. Schmeckt deutlich intensiver nach kühlem Kernobst, leicht Pomelo und Pampelmuse, satte Säure(n), sehr feines Schaumgefühl im Mund, irgendwie kristallin wirkende, glasklare Mineralik. Der Abgang lebt von der kühlen Gesamtstruktur, in zweiter Linie von der hochfrischen, sehr akzentuierten Frucht, der Heferest ist spürbar, cremt aber kein bißchen, die Kohlensäure wirkt im Minutenbereich sehr animierend nach.

Knochentrockener Spumante, der in erster Linie von seiner sehr klaren und absolut speckfreien Struktur lebt, Frucht und Mineralik sind fast nur „nettes Beiwerk“. Wahrscheinlich nicht gerade mehrheitsfähig, da Eleganz was anderes ist, ich find’s aber richtig g…

Meine Wertung: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 22 von 25

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