runde Sache

Heute mußte wieder mal ein Spätburgunder aus der Ecke d’ran glauben, in der diese Rebsorte die in Deutschland höchste Dichte gemäß Rebsortenspiegel hat:

2016er Spätburgunder – Pur Πno – [trocken] – Qw, Paul Schumacher, Ahr

Die Farbe ist ein helleres Kirschrot mit höherer Transparenz. Riecht anfangs noch etwas plakativ kirschig mit leichter Himbeernote, nach gut einer halben Stunde mit Luft wandelt sich das aber hin zur deutlich ernsthafteren Herzkirsche mit leicht süßlichem Tabak und etwas feuchtem Laub. Schmeckt dann auch entsprechend, wobei die Kirsche hier etwas primärer bleibt als beim Bukett, auch der Gesamteindruck rückt hier zur etwas leichteren Seite hin; die Säure ist „gut bei’nand“, leicht und kühl schimmert der Schiefer durch. Der ordentlich lange Abgang glänzt vor allem durch sein schönes (Frucht)-Süße-Säure-Spiel.

Recht feiner, dabei aber nicht substanzloser Spätburgunder ohne Schnickschnack, insofern ist der Name ganz gut passend. Wird aber vermutlich seine Reize erst in ein paar Jahren voll ausspielen.

Meine Wertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25

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