Richtungsänderung (?)

Bereits vor gut zwei Wochen gab’s in einem nicht ganz so weinnerdigen Haushalt noch einen

2018er Weisser Burgunder – Würzburger Stein – trocken – Erste Lage, Juliusspital, Franken

was jetzt erst mal löblich ist, daß keine Discounter-Dutzendware kredenzt wurde. Und aus früheren Jahren waren die Juliusspital-Weine vom Stein über alle Rebsorten ja durchaus für Spaß im Glas bekannt.

Ein relativ helles Goldgelb im Glas, riecht etwas gebremst kaltvergoren nach Lychee und Gala-Melone. Am Gaumen ebenfalls sehr hellgelb primärfruchtig, etwas überforderte Säure, kaum Mineralik. Auch der Abgang ist da recht enttäuschend.

Wenn mir nicht viel zu einem Wein einfällt und ich noch dazu für fast zwei Wochen schlicht vergesse, diese Notiz zu erstellen, ist das schon bedenklich. Erheblich zu mild, mainstreamig, belanglos für eine 13 Euronen-EL, da findet man im Discounter sicher auch für 3,99 Taler was Ebenbürtiges, schade! Vor allem auch deshalb, weil auch der Weißburgunder schon mal erheblich interessanter war. Auch hier mag ich den Absturz nicht ausschließlich auf’s Jahr schieben, aus meiner Sicht schlagen die Juliusspital-Weine eine Richtung ein, die nicht die meine ist…

Meine Wertung: Nachkauf 1 von 3, Gesamt 14 von 25

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