Baustellenlimo

Mein erster hier im Blögchen beschriebener S-F-Wein war auch ein Vulkangestein, allerdings aus 2014. Nun eine etwas jüngere Ausgabe, allerdings nun auch schon wieder ein paar Jährchen alt:

2016er Riesling – Vulkangestein – trocken – [Gutswein], Schäfer-Fröhlich, Nahe

Die Trauben für den Wein stammen übrigens zu 60 % aus dem Bockenauer Stromberg und zu 40% aus dem Schhloßböckelheimer Felsenberg, was allerdings nicht heißt, daß das alles „Große Lagen-Trauben“ sein müssen, denn die beiden Lagen sind jeweils größer als der vom VDP entsprechend klassifizierte GL-Bereich.

Im Glas ein recht helles Strohgelb, bukettmäßig gibt’s einen ausgeglichenen Vulkan- / Zitrusmix mit Basalt, blauer Radiergummiseite und Trennscheibe sowie Zitronen, Pampelmusen und Limetten. Schmeckmäßig setzt sich das so fort, wobei die Agrumen die Pole übernehmen und sich noch um einige Pomeloschalen verstärken; die Säure ist höchst knackig, etwas weißer Pfeffer schwingt noch mit, weiters eine deutliche Prise Kräutersalz. Der lange und zitrusgrün-frische Abgang bläst nochmals ins gleiche wohlgestimmte Horn.

Super Baustellenlimo in zuckerfrei, auch mit 4 Jahren noch recht jugendlich frisch und knackig; kein Komplexitätsmonster, dennoch mit differenzierter Zitrik versehen und vor allem komplett in sich stimmig.

Meine Wertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25

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